Podcasthinweis: Abmahnbeantworter – Rechtsbelehrung Folge 41

Ist der Abmahnbeantworter eine Hilfe bei Abmahnungen wegen Filesharings oder lediglich eine politische Geste?

rechtsbelehrung_folge_41Wir sprechen über den umstrittenen Abmahnbeantworter und erklären zuvor den aktuellen Stand bei Filesharing-Abmahnungen. Dazu haben wir die die Rechtsanwältin Beata Hubrig (der Mitautorin des Tools) und Rechtsanwalt Niklas Plutte eingeladen.

Viel Spaß beim Zuhören des durchaus kontroversen Gesprächs und ausführliche Shownotes gibt es auf der Website der Rechtsbelehrung: Abmahnbeantworter – Rechtsbelehrung Folge 41 (Jura-Podcast)

Videotipp: Rechtsprobleme der Nutzung von Smart Glasses und Smart Lenses – Augmented Reality und Privatsphäre

„Smart Glasses widersprechen dem Konzept der Privatsphäre und werden sich nie durchsetzen“ – Ob diese Aussage zutreffend ist, ging ich im Rahmen der Vorlesung an der Uni Hamburg nach.

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An der Universität Hamburg hatte ich die Ehre eine Gastvorlesung im Rahmen der Reihe „Recht im Netz“ des Lehrstuhls von Prof. Dr. Marion Albers zu halten. Die Vorlesung „Rechtsprobleme der Nutzung von Smart Glasses und Smart Lenses“ ist eine kleine Zeitreise, die vom der Entstehung der Privatsphäre im 18-19ten Jahrhundert, deren Verankerung im Gesetz bis zum Einsatz unsichtbarer Smart Lenses in einer (gar nicht allzu fernen) Zukunft reicht und die folgenden Fragen behandelt:

  • Welche Vorteile bieten Smart Glasses, Augmented Reality und Augmented Memory?
  • Was verstehen wir unter dem Begriff der „Privatsphäre“?
  • Wie ist die Privatsphäre in unserer Verfassung und wie in einfachen Gesetzen verankert?
  • Warum stellen Smartglasses einen Fall der Videoüberwachung dar?
  • Darf man sich gegen Videoüberwachung mit Gewalt wehren?
  • Werden sich Smart Glasses und -lenses angesichts der gesetzlichen Schwierigkeiten durchsetzen?
  • Welche Möglichkeiten besteht die Gefahren für die Privatsphäre zu mindern?

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuschauen.

Tipp: Falls Sie mehr über die Grundlagen von AR erfahren möchten, verweise ich auf Prof. Steinicke, der vor mir vortrug und auf dessen Aussagen ich verweise.

Whitepaper: „Custom Audiences und Datenschutz bei Facebook, Twitter und Google“ bei Allfacebook.de

Die Zielgruppendefinition mit „Custom Audiences“ wird kontrovers diskutiert und trotzdem häufig eingesetzt. Ob sich die Risiken für Sie lohnen und wie sie gesenkt werden können, erkläre ich im Whitepaper bei Allfacebook.de.

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Bei Allfacebook.de habe ich ein Whitepaper veröffentlicht, in dem ich mich auf knapp 30 Seiten (und mit Beispielen) den rechtlichen Fragen und Risiken, aber auch wirtschaftlichen Argumenten für den Einsatz von „Custom Audiences“ im Onlinemarketing widme:

Whitepaper: Custom Audiences und Datenschutz bei Facebook, Twitter und Google

Für den schnellen Überblick erhalten Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse. Daneben spreche ich insbesondere die folgenden Themen an:

  • Definition von Zielgruppen mit Hilfe von Custom Audiences
  • Custom Audiences bei Facebook, Twitter und Google
  • Angebliche Anonymität
  • Einwilligung der Betroffenen
  • Datenschutzerklärung und Opt-Out-Möglichkeit
  • Gesetzliche Erlaubnis von „Custom Audiences“
  • Datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit
  • Folgen des rechtswidrigen Einsatzes von Custom Audiences
  • Wahrscheinlichkeit des Eintritts von negativen Folgen
  • Entscheidung pro Custom Audiences

Wir helfen Unternehmen und Agenturen rechtliche Stolperfallen beim Onlinemarketing zu vermeiden. Wenn Sie die Prüfung von Werbekonzepten, Erstellung von AGB, Beratung in E-Commerce und Datenschutz sowie unkomplizierte und schnelle Betreuung wünschen, stehen wir gerne zu Ihrer Verfügung. Sprechen Sie uns an.

Podcasthinweis: Recht für Podcaster – Rechtsbelehrung Folge 40

Alles was Podcaster rechtlich wissen müssen – vom Urheberrecht bis zu Steuern. Mit unserem Gast vom Jurafunk, Rechtsanwalt Stephan Dirks.

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In dieser Folge haben wir uns sehr über den Besuch von Rechtsanwalt Stephan Dirks vom Jurafunk-Podcast gefreut. Gemeinsam haben wir im Rahmen der Folge alle Fragen beantwortet, die wir von unseren Zuhörern erhalten haben.

Dabei ist die Folge nicht nur für alle die selbst Podcasts aufnehmen, sondern für alle die mit Tönen arbeiten relevant. Zu den erläuterten Punkten gehören insbesondere:

  • Urheber- und Leistungsschutzrechte an Musik und allen Audioaufnahmen
  • Impressum und Datenschutz
  • Zitieren von Musik und Audioaufzeichnungen
  • GEMA und GVL
  • Werktitel und Marken
  • Was man bei Gemeinschaftspodcasts vorab im Vertrag regeln sollte
  • Redaktionelle Trennung und Schleichwerbung
  • Besteuerung von Podcasts
  • Jugendschutz

Ich bin mir sicher, dass die Folge für alle eine neue Erkenntnis bereit hält. Und da entsprechend dem Slogan der Rechtsbelehrung „alles was Sie hören gegen Sie verwendet werden kann“ :) empfehle ich hineinzuhören:

Recht für Podcaster – Rechtsbelehrung Folge 40

Viel Spaß!

MailChimp, Newsletter und Datenschutz – Anleitung mit Muster und Checkliste

Der folgende Beitrag zeigt Ihnen wie Sie MailChimp rechtlich sicher einsetzen und erklärt, was Sie beim Einsatz von Newsletter-Versanddienstleistern beachten müssen.

Es ist mittlerweile (überwiegend) bekannt, dass Newsletter nur mit einer Einwilligung der Empfänger versendet werden dürfen. Ebenso gehört dazu die Kenntnis, dass diese Einwilligung nur mit Hilfe einer Bestätigungsmail (sog. Double-Opt-In) nachweisbar ist.

Dagegen ist es nach meiner Erfahrung weitestgehend unbekannt, dass die Einwilligung auch den Einsatz eines Versanddienstleisters oder die statistische Erfassung des Leseverhaltens umfassen muss.

Daher erkläre ich Ihnen in diesem Beitrag zuerst die rechtlichen Hintergründe. Anschließend zeige ich Ihnen die Umsetzung anhand des US-Dienstleisters MailChimp, den ich auch selbst verwende. Hierzu erhalten Sie eine Mustervorlage für Ihre Datenschutzerklärung sowie eine Checkliste mit den Punkten, die Sie beachten müssen. Das Video fasst die wesentlichen Punkte kurz zusammen:


Lesen Sie weiter

Rechtsupdate 2016 – Community Camp Berlin #ccb16

Was 2016 rechtlich wichtig war und uns auch 2017 beschäftigen wird.

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Auch dieses Jahr habe ich beim CommunityCamp Berlin erklärt was 2016 rechtlich wichtig war und uns auch in 2017 beschäftigen wird.

Damit auch Sie nichts verpassen, empfehle ich Ihnen die Präsentationsfolien durchzublättern und den weiterführenden Links zu folgen. Dabei geht es vor allem um Urheberrechte, Datenschutz, Anlehnung an fremde Marken und Haftung für Links und Nutzerbeiträge.

An dieser Stelle möchte ich mich bei den Organisatoren, Sponsoren, Speakern und besonders bei den vielen Teilnehmern für den großartigen Austausch bedanken. Ich freue mich schon sehr auf das #CCB17!

 

 

Podcastreihe zum Inbound-Marketing & Recht bei „Affen on Air“

Vom Impressum über Facebook-Remarketing bis zum E-Mailmarketing – Rechtswissen, das Sie beim Inboundmarketing haben müssen

In dem zum bekannten Affenblog gehörenden Podcast „Affen on Air“ (iTunes) habe ich in drei Folgen erklärt, was Sie rechtlich beim Inbound-Marketing beachten müssen. Dabei gehe ich in dem Interview mit Vladislav Melnik und Gordon Schönwälder nicht nur auf rein rechtliche Aspekte, sondern vor allem auf wirtschaftliche Risiken ein. Denn angesichts der oft unüberschaubaren und nicht eindeutigen Rechtslage, sind Risiken schlicht unvermeidbar und müssen einkalkuliert werden.

Inhalte und Links der einzelnen Folgen der Reihe „Thomas Schwenke im Interview: So wird deine Unternehmensseite wirklich rechtssicher„: Lesen Sie weiter

Haben Sie Ihre AGB geprüft? Ab 01. Oktober gilt: Textform statt Schriftform

Verlangen Sie in Ihren AGB mit Verbrauchern eine Schriftform, z.B. für Kündigungen? Dann sollten Sie diese unbedingt anpassen.

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Bis zum 01.10.2016 sollten Sie Ihre AGB und Verträge mit Verbrauchern nach dem Begriff „Schriftform“ oder „schriftlich“ durchsuchen und durch die „Textform“ ersetzen.

Egal ob sie eine Onlineplattform betreiben oder einen E-Shop – Am dem 01. Oktober tritt eine wichtige Änderung des AGB-Rechts in Kraft, die Sie beachten sollten.

Das gilt zumindest dann, wenn sich Ihr Angebot nicht ausschließlich an Unternehmen, sondern zumindest auch an Verbraucher richtet. Im folgenden Beitrag erfahren Sie welche Änderungen auf Sie zukommen und welche Folgen drohen, wenn Sie die Umsetzung nicht vornehmen.

AGB müssen nicht AGB heißen: Häufig wird angenommen, dass AGB nur die so bezeichneten Regelwerke sind. AGB sind jedoch alle Regeln, die Vertragspartnern gestellt werden. D.h. auch wenn Sie z.B. Verbrauchern „Teilnahmebedingungen“; „Verträge“ oder verbindliche „Richtlinien“ vorlegen, handelt es sich um AGB.

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Google Analytics – Anleitung für datenschutzkonforme Nutzung, Mustertext und FAQ

Update 2016 – Anleitung zum rechtssicheren Einsatz von Google Analytics und Vermeidung von Problemen mit Datenschutzbehörden und Abmahnungen

Google Analytics ist das wohl beliebteste Webanalyse-Tool. Sie sollten es jedoch nicht out-of-the-box einsetzen, sondern die besonderen Datenschutzvorgaben beachten.

Das kostenlose Webanalyse-Tool Google Analytics wurde von Datenschutzbehörden schon immer kritisch betrachtet. Viele Datenschützer sehen die „Verfolgung“ der Nutzer über Webseiten hinweg und den Transfer ihrer Daten in die USA als datenschutzwidrig an.

Nachdem sich Google mit den deutschen Datenschutzbehörden 2011 geeinigt hatte, wird dessen zulässiger Einsatz seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum „Safe Harbor„-Datentransfer-Abkommen erneut bezweifelt (s. Beitrag von RA Dr. Carlo Piltz). Das Gericht erklärte das Abkommen für ungültig (s. zu dem Thema meinen Blogbeitrag und den Rechtsbelehrung-Podcast Folge 30).

Seit Juli 2016 wurde jedoch als Nachfolger das neue „Privacy Shield“-Abkommen beschlossen, dem Google beigetreten ist.. Um Google Analytics hinreichend sicher nutzen zu können, reicht das jedoch noch nicht aus, weswegen ich Sie bitte die nachfolgende Anleitung nebst Datenschutzmuster, als auch die FAQ zu beachten. Lesen Sie weiter

Podcasthinweis: AdBlocker, Geld und Moral – Rechtsbelehrung Folge 39

In der Rechtsbelehrung entknäulen wir diesmal den rechtlichen Wirrwarr, der nach zahlreichen Gerichtsverfahren gegen AdBlocker entstanden ist.

Rechtlich betrachtet, erinnern AdBlocker (zu deutsch „Werbeblocker“) an einen Eisberg. Während die meisten Nutzer AdBlocker nur als nützliche Werkzeuge zum Schutz gegen Werbebanner wahrnehmen, tobt unter der sichtbaren Oberfläche ein Kampf, bei dem es vor allem ums Geld geht.

Aber was ist es nun, Raubrittertum, Erpressung oder Schutz von Nutzern als ein legitimes Geschäftsmodell? Wir beleuchten die „AdBlock Wars“, welche seit zwei Jahren vor deutschen Gerichten ausgefochten werden.

Viel Spaß beim Zuhören (Shownotes und Links hinter dem Link): AdBlocker, Geld und Moral – Rechtsbelehrung Folge 39