Einfacher Trick für mehr Umsatz im E-Commerce?

Oder wie das Recht dem Marketing oft einen Strich durch die Rechnung macht und sich effektive Marketingideen nicht immer umsetzen lassen.

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Beim Kundenfang ist nicht alles erlaubt, was technisch möglich oder wirtschaftlich sinnvoll ist. (Bild JLH3Photography CC-BY-ND).

Um es vorwegzunehmen: Hier folgt kein einfacher Trick, sondern ein Denkanstoß, von der im Folgenden beschriebenen Idee Abstand zu nehmen. Denn in letzter Zeit habe ich sehr häufig von Mandanten gehört, dass sie an Kunden “dran bleiben möchten” die den Bestellvorgang in einem E-Shop abbrechen.  (Nachzulesen z.B. bei den Online Marketing Rockstars “Warum nutzt keiner diesen einfachen Trick für mehr Umsatz im E-Commerce?“).

Dazu sollte vom Kunden so früh wie möglich die E-Mailadresse abgefragt werden. Bricht der Kunde den Bestellvorgang ab, kann ihm so z.B. ein Rabattgutschein zugesandt werden, der ihn ermutigt den Einkauf fortzusetzen.

Doch leider gehen clevere Marketingideen mit dem Recht nicht immer Hand in Hand, wie Sie aus dem folgenden Beitrag erfahren. Lesen Sie weiter

Crowdfunding, Kickstarter und Co – Rechtsbelehrung Folge 16 (Jura-Podcast)

Ob $50 Tsd für einen Kartoffelsalat oder $50 Mio für ein Computerspiel – Crowdfunding revolutioniert die traditionelle Projektfinanzierung, stärkt das “Wir”-Gefühl und wirft zugleich viele Rechtsfragen auf, denen wir uns in der heutigen Folge widmen.

Crowdfunding, Kickstarter & Co - Rechtsbelehrung Folge 16 (Jura-Podcast)

Crowdfunding, Kickstarter & Co – Rechtsbelehrung Folge 16 (Jura-Podcast)

Beim Crowdfunding werden Projekte durch Nutzer, statt durch klassische Kapitalgeber wie Banken, Business Angels oder Venture-Kapitalgeber, finanziert. Plattformen wie Kickstarter, Indiegogo, StartnextSeedmatch oder Patreon bieten die Möglichkeit eigene Projekte vorzustellen und Nutzer um finanzielle Unterstützung zu bieten (Übersicht der Crowdfunding-Plattformen).

Dabei gibt es unterschiedliche Rewards, also Belohnungen für die Unterstützer. Sie erhalten entweder die geförderten Produkte, Goodies wie z.B. Erwähnungen in einem Computerspiel, T-Shirts, Zugang zu Bonusmaterial, einen Kartoffelsalat, Zinsen oder einfach das gute Gefühl für ein unterstützenswertes Projekt gespendet zu haben.

Wir beleuchten die rechtlichen Hintergründe und erklären was passiert wenn ein versprochener Reward nicht ankommt. Marcus berichtet zudem von dem erfolgreichen Crowdfunding des Radiorollenspiels an dem er beteiligt ist und welches nun in Form einer interaktiven Radiosendung “Im Grab der Mondwandler” bei Fritz von RBB zu hören ist.

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Achtung: Alle Xing Impressen sind laut LG Stuttgart unzulässig und abmahnbar

Erneut ist eine Entscheidung zur Impressumspflicht ergangen, die geschäftliche Websiteanbieter und Social Media Nutzer m.E. unnötigen Abmahngefahren aussetzt.

Imressen, Impressen überall!

Dieses Bild soll satirisch ausdrücken, wie das Internet aussehen würde, wenn überall die deutschen Impressumsanforderungen gälten.

Das Landgericht Stuttgart hat ein Urteil getroffen, welches mich ungläubig mit dem Kopf schütteln lässt. Die Richter urteilten, dass der vorgegebene Impressumslink bei Xing rechtlich unzulässig ist. Damit sind vorerst alle Xing-Nutzer für Abmahnungen durch Mitbewerber freigegeben und auch Websitebetreiber sollten Ihre Impressumslinks prüfen.

In diesem Beitrag erkläre ich das Urteil und wie Sie sich vor dessen Folgen schützen können  (Bitte beachten Sie auch die Updates am Ende des Beitrags).. Lesen Sie weiter

Der eigene Onlineshop – Rechtsbelehrung Folge 15 (Jura-Podcast)

Die Rechtsbelehrung wird kostenpflichtig. Die Podcastausrüstung wird verkauft. Die Hintergründe zu diesem Skandal und (fast) alles über das Verbraucherrecht und E-Commerce hören Sie in dieser Folge.

Der eigene Onlineshop - Rechtsbelehrung Folge 15 (Jura-Podcast)

Der eigene Onlineshop – Rechtsbelehrung Folge 15 (Jura-Podcast)

In dieser Folge erklären wir das Verbraucherrecht anhand eines Praxisbeispiels. Herr Richter würde richter.fm gerne lukrativer gestalten und ihm schwebt ein Einstieg in den Online-Handel mit Podcasts und Audioequipment vor. Zuvor diskutieren wir jedoch alle relevanten Punkte und beleuchten sie von beiden Seiten -aus der Sicht des Händlers und des Verbrauchers.

Wir erklären die mittlerweile sehr komplizierte Materie Schritt für Schritt, wobei es spannend ist ob Marcus -und unsere Hörer- sich durch die Herausforderungen entmutigen lassen.. Und ob Sie unter richter.fm bald Herrn Richters Shop finden werden, erfahren Sie am Ende der Folge.

Update 25.07.2014: Thomas Margraf-Angotti hat die Poscastfolge sehr gut zusammengefasst: Der eigene Online-Shop – Hinweise und Tipps zur rechtlichen Grundlage Danke!

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Darf Facebook das? Rechtliche Aspekte der Manipulation der Newsfeeds für Wissenschafts- und Werbezwecke

Wir sind es mittlerweile gewohnt, dass Werbung sich uns z.B. bei Facebook anpasst. Aber was wäre, wenn z.B. Facebook uns an die Werbung anpassen würde?

Facebook Newsfeed

Facebook bietet seinen Nutzern nicht gerade üppige Optionen zur Einstellung des Newsfeed-Algorithmus und hält dessen genaue Funktionsweise geheim.

Facebook hat eine Welle der Empörung mit der Meldung ausgelöst, dass für eine wissenschaftliche Studie Newsstreams von ca. 700.000 Nutzern beeinflusst wurden. Eine Woche lang wurde so geprüft, wie sich eine Veränderung der Anzahl positiver oder negativer Posts im Newsfeed auf die Stimmung der Nutzer auswirkt.

Die Studie entspricht natürlich den Begehrlichkeiten der Werbebranche. Bisher werden Streuverluste bei der Werbung gemindert, indem die uns angezeigte Werbung unserem Verhalten und Vorlieben im Netz angepasst wird (sog. Online Behavioral Marketing). Aber stellen Sie sich vor, man könnte die Stimmung der Nutzer an die beworbenen Produkte und Leistungen anpassen.

Aber kann das rechtlich zulässig sein? Diese spannende Frage werde ich in diesem Beitrag beantworten. Lesen Sie weiter

Änderungen Verbraucherrecht ab Freitag den 13.06.2014 – Antworten auf wichtigste Fragen

Das Datum klingt zynisch, ist aber für alle Onlineshops unbedingt zu beachten. Ab dem 13.06.2014 müssen Sie die Änderungen des Verbraucherrechts umgesetzt haben.

Freitag-13.06.2014-VRR

Ab dem 13.06.2014 0 Uhr gelten die Änderungen des Verbraucherrechts, mit denen die Verbraucherrechte-Richtlinie (VRRL) ins deutsche Recht umgesetzt wird. Alle Händler und Dienstleister, die sich online an Verbraucher richten, müssen deren Angebote anpassen. Ansonsten drohen Ihnen Abmahnungen oder die Verlängerung von Widerrufsfristen der Kunden auf ein Jahr.

Leider hat der Gesetzgeber viele Konstellationen typischer Händler nicht bedacht, so dass das Gesetz einige Schwierigkeiten bei der Umsetzung bereitet. In den letzten Wochen, in denen ich mit den Änderungen beschäftigt war, kamen daher viele Unsicherheiten und Fragen seitens meiner Mandanten auf.

Die wichtigsten Antworten und Hinweise auf Irrtümer, finden Sie in “Interview mit RA Thomas Schwenke zu den Änderungen des Verbraucherrechts” bei Marketpress.de. Für Marketpress habe ich  das Shop-Plugin für WordPress “WooCommerce German Market” auf den neuesten rechtlichen Stand gebracht.

Dort beantworte ich u.a. die folgenden Fragen:

  • Darf man die gesetzliche Muster-Widerrufsbelehrung modifizieren?
  • Muss in der Widerrufsbelehrung eine Telefonnummer angegeben werden?
  • Müssen Verbraucher den Widerruf begründen?
  • Muss ein Widerruf begründet und bestätigt werden?
  • Was ist bei E-Books und Softwaredownloads zu beachten?
  • Wann können Verbraucher die Rücksendekosten auferlegt werden?

Update 16.06.2014

Wie es zu erwarten war, sind bereits kurz nach dem Stichtag die ersten Abmahnungen aufgetaucht. Das ist kein Wunder, da z.B. alte Widerrufsbelehrungen einfach mit der Suchmaschine zu finden sind.

Zwar beinhalten die ersten Abmahnungen Anzeichen für Abmahnungsmissbrauch, jedoch muss dieser erst nachgewiesen werden, was immer ein Prozessrisiko birgt. Shopbetreiber, die das neue Recht noch nicht umgesetzt haben, sollten daher schnell handeln und die Änderungen nachholen.

Linktipps:

Wir helfen Unternehmen und Agenturen rechtliche Stolperfallen beim Onlinemarketing zu vermeiden. Wenn Sie die Prüfung von Werbekonzepten, Erstellung von AGB, Beratung in E-Commerce sowie unkomplizierte und schnelle Betreuung wünschen, stehen wir gerne zu Ihrer Verfügung. Sprechen Sie uns an.

EuGH: Google muss vergessen – Rechtsbelehrung Folge 14 (Jura-Podcast)

Der EuGH verpflichtet Google rechtmäßige Einträge aus dem Google-Index zu entfernen und wir fragen uns, ob damit ein “Recht auf Vergessenwerden” oder eher eine Zensureinrichtung geschaffen wurde. Einfach ist diese Frage nicht.

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In dieser Folge diskutieren wir über die polarisierende Entscheidung des Europäische Gerichtshofs (EuGH) zum “Recht auf Vergessenwerden” (EuGH, 13.05.2014 – C-131/12).

Das Gericht entschied zum einen, dass auch europäische Niederlassungen von Google in Europa für Datenschutzverstöße zur Verantwortung gezogen werden können. Zum anderen sagten die Richter, dass Suchmaschinen zum Schutz von Persönlichkeitsrechten unter Umständen auch Links zu rechtmäßigen Quellen entfernen müssen.

Wir erläutern, was das Gericht eigentlich gesagt hat, was es wohl gemeint haben könnte und warum dieses “Recht auf Vergessenwerden” weder Google noch Geheimdiensten schaden wird.

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Bitcoins – Rechtsbelehrung Folge 13 (Jura-Podcast mit FAQ in Shownotes)

In dieser Folge erötern wir (fast) alle rechtlichen Fragen rund um Bitcoins mit der Unterstützung unseres Gastes Andreas Bogk. Da das Thema nicht gerade unkompliziert ist, haben wir unsere Erkenntnisse in einer FAQ zusammengefasst.

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Die Aufzeichnung dieser Folge war besonders spannend, weil wir uns mit Bitcoins ein rechtliches #Neuland ausgesucht haben.

Da dieses Thema sehr technisch geprägt ist, unterstützt uns als Gast Andreas Bogk, der Hacker, Bierbrauer, und Mitglied des Chaos Computer Clubs ist und an dessen Meinung als “sachverständige Auskunftsperson” schon das Bundesverfassungsgericht interessiert war. Wir bedanken uns sehr für seine großartige Unterstützung, mit der diese Podcastfolge überhaupt erst möglich wurde.

Da diese Folge thematisch sehr dicht ist und wir viele Punkte überhaupt erst im Podcast erarbeitet haben, fasse ich unsere Ergebnisse in einer FAQ zusammen, ohne jedoch einen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit zu erheben. Ferner werde ich mich nicht auf die technischen oder wirtschaftlichen, sondern die rechtlichen Aspekte konzentrieren.

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Neue Twitterprofile: Keine Entschuldigung mehr für ein fehlendes Impressum

Wenn Sie Ihre Twitterprofile als Unternehmen oder Selbständige nutzen, sollten Sie die Impressumspflicht beachten. Das gilt ganz besonders nach den aktuellen Designänderungen.

Twitter & Impressmspflicht

Leider haben die neuen Twitterprofile keine Impressumsrubrik. Trotzdem können Sie die Impressumspflicht auch bei Twitter erfüllen.

Die neuen Twitterprofile (Beispiel: mein Profil @thsch) erinnern stark an die Profile von Facebook. Das hat auch Auswirkungen auf die Impressumspflicht, die für Facebook-Seiten anerkannt ist und deren Verletzung abgemahnt werden kann. Daher empfehle ich allen Selbständigen und Unternehmen in deren Profile spätestens jetzt ein Impressum aufzunehmen.

Wie Sie die gesetzlichen Impressumsvorgaben erfüllen können, erfahren Sie in diesem Beitrag. Lesen Sie weiter

2. Auflage von “Social Media Marketing & Recht” – Persönliche Buchvorstellung & Gewinnspiel

Nachdem die erste Auflage zum Bestseller wurde, erscheint eine überarbeitete und erweiterte 2. Auflage von “Social Media Marketing & Recht” aus dem O’Reilly Verlag.

Social Media Marketing und Recht - Vorstellung

6 Exemplare von “Social Media Marketing & Recht” können Sie im Gewinnspiel am Ende dieses Beitrags gewinnen. Es eignet sich übrigens nicht nur fürs Büro, sondern lässt sich auch im Garten gut lesen. :)

Vor zwei Jahren habe ich Ihnen an dieser Stelle voller Stolz die erste Auflage meines Buches “Social Media Marketing und Recht” präsentiert. Heute freue ich mich, die 2. und in vielen Teilen überarbeitete Auflage des Buchs zu präsentieren und von den Entwicklungen in der Zwischenzeit zu berichten.

Am Ende des Beitrags können Sie sechs Bücher der 2. Auflage gewinnen, beginnen möchte ich jedoch mit dem Feedback zur ersten Auflage:

Feedback von Praktikern und Juristen

Es macht mich sehr glücklich, dass das Buch nur positive Rezensionen und Bewertungen erhalten hat. Zudem bin sehr froh, dass es nicht nur von den Marketingverantwortlichen gelobt wurde, sondern auch vielen Justiziaren und Rechtsanwälten als ein umfassendes Kompendium für digitales Marketing dient.

Dabei kann ich jetzt zugeben, dass ich das Buch auch durchaus aus egoistischen Motiven geschrieben habe. Lesen Sie weiter