
Ob und wie Googles Glass sich durchsetzen wird, ist noch nicht sicher. Dagegen ist es klar, dass die Datenbrille vor allem bei Datenschützern auf viele Bedenken stoßen wird. (Bildquelle: Azugaldia, CC-BY)
Selten war ich bei einer neuen Technik so zwiegespalten, wie bei Googles “Glass“. Je näher die Serienreife der Datenbrille von Google rückt, je mehr begeisterte Berichte ich lese, desto weniger kann ich es erwarten sie selbst zu nutzen.
Die Ernüchterung folgt, wenn ich Google Glass juristisch betrachte. Selten drängten sich mir so viele Gefahren für Persönlichkeitsrechte auf. Und nach meiner Recherche zu diesem Artikel, weiß ich, dass ich mit diesem Zwiespalt nicht alleine bin.
In diesem Teil des Artikels zeige ich 10 Risiken auf, die Google Glass mit sich bringt. Im zweiten Teil werde ich prüfen, ob diese Gefahren berechtigt sind und ob wir neue Gesetze brauchen, um Glass in unsere Gesellschaft zu integrieren. Denn immerhin haben wir auch keine neuen Gesetze für Smartphones oder soziale Netzwerke und kommen meines Erachtens trotzdem ganz gut mit beiden zurecht.
Doch bevor ich zu dem rechtlichen Teil komme, möchte ich kurz erklären, wie Googles Datenbrille funktioniert.
Hinweise - Dieser Artikel ist ein Beitrag zu der “If I Had Glass”-Blogparade“, die Gerhard Schröder ausgerufen hat. Eine Sammlung von Quellen zum Artikel finden Sie am Ende des Artikels.
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