Beitragshinweis: Tipps und nicht nur rechtliche Argumente zur Umstellung auf https

Ich stelle meine Website gerade auf https um und empfehle das auch immer meinen Mandanten. Warum und wie, erkläre ich im Gastbeitrag bei der Kanzlei Plutte. Bitte lesen, vor allem wenn Sie selbst noch kein https einsetzen.

Falls Sie eine Website haben, diese aber noch nicht per „https„, sondern per „http“ ausliefern, sollten Sie meinen Gastbeitrag „Warum Sie Ihre Website auf https umstellen sollten“ bei meinem geschätzten Kollegen Rechtsanwalt Plutte lesen.

Das „S“, welches den Unterschied macht, steht für Sicherheit durch Verschlüsselung und wird langsam zu einem nicht nur rechtlich notwendigen Standard. Sowohl gesetzliche, wie auch viele wirtschaftliche Gründe sprechen für die Umstellung.

Meine Empfehlung: Sie sollten spätestens beim nächsten Update zur Verschlüsselung wechseln. So habe ich es auch gehandhabt und demnächst werden Sie an dieser Stelle nicht nur eine neue Website, sondern auch eine verschlüsselte Übertragung vorfinden.

Kostenloser Download: Private Nutzung von Smartglasses im öffentlichen Raum

Untersuchung zu Datenbrillen, Augmented Reality, Biometrie, Cyborgs und Privatsphäre. Mit Star Trek und Douglas Adams in den Fußnoten. :)

Ich freue mich Ihnen meine Untersuchung zur rechtlichen Zukunftsfähigkeit von Smartglasses (bzw. Datenbrillen) kostenlos zum Download anbieten zu können. Die Untersuchung ist mit Summa cum laude bewertet worden und befasst sich u.a. mit Aspekten, wie Augmented Reality, Mixed Reality, Augmented Memory, Biometrie, Privatsphäre, Videoüberwachung und Notwehrrechten sowie Zukunftsprognosen.

Einen schnellen Überblick können Sie sich im letzten Kapitel „I. Ergebnis der Untersuchung“ verschaffen. Weitere Angaben zum Inhalt, Bezug und einer Aufzeichnung, in der ich die Ergebnisse der Untersuchung zusammenfassen, erhalten Sie auf der Webseite der Monographie: „Private Nutzung von Smartglasses im öffentlichen Raum – Download Onlineversion„.

Viel Spaß beim Lesen und ich freue mich über Ihr Feedback!

 

Videotipp: Rechtsprobleme der Nutzung von Smart Glasses und Smart Lenses – Augmented Reality und Privatsphäre

„Smart Glasses widersprechen dem Konzept der Privatsphäre und werden sich nie durchsetzen“ – Ob diese Aussage zutreffend ist, ging ich im Rahmen der Vorlesung an der Uni Hamburg nach.

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An der Universität Hamburg hatte ich die Ehre eine Gastvorlesung im Rahmen der Reihe „Recht im Netz“ des Lehrstuhls von Prof. Dr. Marion Albers zu halten. Die Vorlesung „Rechtsprobleme der Nutzung von Smart Glasses und Smart Lenses“ ist eine kleine Zeitreise, die vom der Entstehung der Privatsphäre im 18-19ten Jahrhundert, deren Verankerung im Gesetz bis zum Einsatz unsichtbarer Smart Lenses in einer (gar nicht allzu fernen) Zukunft reicht und die folgenden Fragen behandelt:

  • Welche Vorteile bieten Smart Glasses, Augmented Reality und Augmented Memory?
  • Was verstehen wir unter dem Begriff der „Privatsphäre“?
  • Wie ist die Privatsphäre in unserer Verfassung und wie in einfachen Gesetzen verankert?
  • Warum stellen Smartglasses einen Fall der Videoüberwachung dar?
  • Darf man sich gegen Videoüberwachung mit Gewalt wehren?
  • Werden sich Smart Glasses und -lenses angesichts der gesetzlichen Schwierigkeiten durchsetzen?
  • Welche Möglichkeiten besteht die Gefahren für die Privatsphäre zu mindern?

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuschauen.

Tipp: Falls Sie mehr über die Grundlagen von AR erfahren möchten, verweise ich auf Prof. Steinicke, der vor mir vortrug und auf dessen Aussagen ich verweise.

MailChimp, Newsletter und Datenschutz – Anleitung mit Muster und Checkliste

Der folgende Beitrag zeigt Ihnen wie Sie MailChimp rechtlich sicher einsetzen und erklärt, was Sie beim Einsatz von Newsletter-Versanddienstleistern beachten müssen.

Es ist mittlerweile (überwiegend) bekannt, dass Newsletter nur mit einer Einwilligung der Empfänger versendet werden dürfen. Ebenso gehört dazu die Kenntnis, dass diese Einwilligung nur mit Hilfe einer Bestätigungsmail (sog. Double-Opt-In) nachweisbar ist.

Dagegen ist es nach meiner Erfahrung weitestgehend unbekannt, dass die Einwilligung auch den Einsatz eines Versanddienstleisters oder die statistische Erfassung des Leseverhaltens umfassen muss.

Daher erkläre ich Ihnen in diesem Beitrag zuerst die rechtlichen Hintergründe. Anschließend zeige ich Ihnen die Umsetzung anhand des US-Dienstleisters MailChimp, den ich auch selbst verwende. Hierzu erhalten Sie eine Mustervorlage für Ihre Datenschutzerklärung sowie eine Checkliste mit den Punkten, die Sie beachten müssen. Das Video fasst die wesentlichen Punkte kurz zusammen:


Lesen Sie weiter

Rechtsupdate 2016 – Community Camp Berlin #ccb16

Was 2016 rechtlich wichtig war und uns auch 2017 beschäftigen wird.

Auch dieses Jahr habe ich beim CommunityCamp Berlin erklärt was 2016 rechtlich wichtig war und uns auch in 2017 beschäftigen wird.

Damit auch Sie nichts verpassen, empfehle ich Ihnen die Präsentationsfolien durchzublättern und den weiterführenden Links zu folgen. Dabei geht es vor allem um Urheberrechte, Datenschutz, Anlehnung an fremde Marken und Haftung für Links und Nutzerbeiträge.

An dieser Stelle möchte ich mich bei den Organisatoren, Sponsoren, Speakern und besonders bei den vielen Teilnehmern für den großartigen Austausch bedanken. Ich freue mich schon sehr auf das #CCB17!

 

 

Podcastreihe zum Inbound-Marketing & Recht bei „Affen on Air“

Vom Impressum über Facebook-Remarketing bis zum E-Mailmarketing – Rechtswissen, das Sie beim Inboundmarketing haben müssen

In dem zum bekannten Affenblog gehörenden Podcast „Affen on Air“ (iTunes) habe ich in drei Folgen erklärt, was Sie rechtlich beim Inbound-Marketing beachten müssen. Dabei gehe ich in dem Interview mit Vladislav Melnik und Gordon Schönwälder nicht nur auf rein rechtliche Aspekte, sondern vor allem auf wirtschaftliche Risiken ein. Denn angesichts der oft unüberschaubaren und nicht eindeutigen Rechtslage, sind Risiken schlicht unvermeidbar und müssen einkalkuliert werden.

Inhalte und Links der einzelnen Folgen der Reihe „Thomas Schwenke im Interview: So wird deine Unternehmensseite wirklich rechtssicher„: Lesen Sie weiter

Google Analytics – Anleitung für datenschutzkonforme Nutzung, Mustertext und FAQ

Update 2016 – Anleitung zum rechtssicheren Einsatz von Google Analytics und Vermeidung von Problemen mit Datenschutzbehörden und Abmahnungen

Google Analytics ist das wohl beliebteste Webanalyse-Tool. Sie sollten es jedoch nicht out-of-the-box einsetzen, sondern die besonderen Datenschutzvorgaben beachten.

Das kostenlose Webanalyse-Tool Google Analytics wurde von Datenschutzbehörden schon immer kritisch betrachtet. Viele Datenschützer sehen die „Verfolgung“ der Nutzer über Webseiten hinweg und den Transfer ihrer Daten in die USA als datenschutzwidrig an.

Nachdem sich Google mit den deutschen Datenschutzbehörden 2011 geeinigt hatte, wird dessen zulässiger Einsatz seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum „Safe Harbor„-Datentransfer-Abkommen erneut bezweifelt (s. Beitrag von RA Dr. Carlo Piltz). Das Gericht erklärte das Abkommen für ungültig (s. zu dem Thema meinen Blogbeitrag und den Rechtsbelehrung-Podcast Folge 30).

Seit Juli 2016 wurde jedoch als Nachfolger das neue „Privacy Shield“-Abkommen beschlossen, dem Google beigetreten ist.. Um Google Analytics hinreichend sicher nutzen zu können, reicht das jedoch noch nicht aus, weswegen ich Sie bitte die nachfolgende Anleitung nebst Datenschutzmuster, als auch die FAQ zu beachten. Lesen Sie weiter

Safe Harbor und Datentransfers – Rechtsbelehrung Folge 30 (Jura-Podcast)

Wie kann man Daten zugleich übertragen, aber nicht übermitteln? Die Antwort auf diese Frage und alles, was Sie über Datentransfers wissen müssen, erfahren Sie in dieser Podcastfolge mit unserem Gast Stephan Hansen-Oest.

rechtsbelehrung_folge_30Wahrscheinlich haben Sie schon von dem Safe Harbor Urteil des EuGH gehört. Wahrscheinlich haben Sie sich auch gefragt, ob es Sie betrifft. Wahrscheinlich haben Sie Erklärungen gelesen und waren hinterher auch nicht viel schlauer. Zugegeben, das Thema ist nicht einfach, aber es betrifft „kleine“ Blogger genauso wie große Unternehmen. Daher müssen wir uns wohl oder übel mit dem Thema auseinandersetzen.

Wir möchten dabei helfen und haben als Gast Stephan Hansen-Oest eingeladen (datenschutz-guru.de, Twitter). Stephan ist Rechtsanwalt und Experte, was den Datenschutz angeht. Vor allem aber kann er das Datenschutzrecht verständlich und praxisbezogen vermitteln.

Dementsprechend erhalten Sie in der Podcastfolge nicht nur alle Hintergründe zu Safe Harbor und Auftragsdatenverarbeitung, Sie lernen auch was man alles zum Thema Datentransfers wissen sollte. Vor allem erhalten Sie eine Einschätzung, wo Risiken drohen und was Sie dagegen unternehmen können.

Viel Spaß beim Zuhören!

Der Podcast erscheint unter der Creative Commons BY-ND-Lizenz D.h. Sie können ihn selbst unbearbeitet zum Download anbieten, solange Sie diesen Hinweis neben dem Downloadlink platzieren: "Rechtsbelehrung.com Marcus Richter & Thomas Schwenke, CC-BY-ND" - P.S. bei den jeweiligen Podcastfolgen findet sich neben den Audioplayern eine Einbettungsfunktion ("Embed") für Ihren Blog oder Website .

Inhalte des Podcasts:

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Kostenloses E-Book: „Vom Aufstieg bis zum Abschuss – Die ultimative Drohnen-FAQ!“

Alles was Sie über das Drohnenrecht wissen sollten. Privat. beruflich, als Drohnenpilot und als Nachbar.

 

Die Regierung plant die Nutzung von Drohnen einzuschränken. Damit sie dabei nicht durch negative Vorfälle mit Drohnen bekräftigt wird, empfehle ich allen Drohnenpiloten, sich  mit den rechtlichen Rahmenbedingungen ihrer Fluggeräte auseinanderzusetzen.

Für Quadrocopter.org habe ich daher ein E-Book verfasst, in dem 36 Fragen zum Thema Drohnen beantwortet werden. Sie finden alles was Sie vom Aufstieg der Drohne wissen müssen, bis zum Verhalten in Konfliktsituationen. Sie finden auch die Antwort auf die beliebte Frage, ob man Drohnen abschießen darf (auch wenn dieser Punkt meines Erachtens in der Praxis wenig Bedeutung haben dürfte).

E-Book „Vom Aufstieg bis zum Abschuss –  Die ultimative Drohnen-FAQ!“ herunterladen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und lassen Sie sich den Drohnenflug durch das Recht nicht verderben. Die Grenzen des Rechts zu kennen, wird Ihnen dabei helfen. Lesen Sie weiter

Was bedeutet das Safe-Harbor-Urteil des EuGH für Sie?

Die Entscheidung des EuGH ist global gesehen richtungsweisend. Aber was bedeutet es für Websitebetreiber, Agenturen oder Unternehmen?

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat heute entschieden, dass Transfers von personenbezogenen Daten in die USA nicht mehr auf Grundlage des „Safe Harbor”-Abkommens erfolgen dürfen (EuGH, 06.10.2015 – C-362/14; Pressemitteilung; Volltext).

Das Urteil mag eine große Bedeutung für viele Unternehmen haben. Für die meisten von Ihnen wird es sich jedoch kaum auswirken, da Sie auch vorher rechtswidrig gehandelt haben.

In dem folgenden Beitrag fasse ich die rechtlichen Fragen zu der EuGH-Entscheidung zusammen. Zwecks Verständlichkeit gehe ich nicht auf alle Details ein und vereinfache ein wenig. Details und Hintergründe zu dem, von Max Schrems angestoßenen Verfahren, finden Sie in der Linkliste am Ende des Beitrags. Lesen Sie weiter