Beitragshinweis: Adieu freies Internet? – FAQ zur verschärften Haftung für Links, Sharing, Vorschaubilder und Embedding

Absurde und internetfeindliche Entwicklung: Gerichte wollen eine Haftung für (nicht erkennbare) Urheberrechtsverstöße auf verlinkten Webseiten etablieren.

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Es ist eine absurde Entwicklung: Gerichte wollen eine Haftung für (nicht erkennbare) Urheberrechtsverstöße auf verlinkten Webseiten etablieren (EuGH, 08.09.2016 – C-160/15, LG HH, Beschluss v. 18.11.2016, Az.: 310 0 402/16).

Das gilt zwar nur dann, wenn die Links mit Gewinnerzielungsabsicht gesetzt wurden, trotzdem sind die Gefahren für die Meinungsfreiheit und das Internet immens. Da die beiden Urteile viele Fragen aufwerfen, habe ich bei Allfacebook eine FAQ mit folgenden Punkten verfasst: Lesen Sie weiter

Podcasthinweis: Recht für Podcaster – Rechtsbelehrung Folge 40

Alles was Podcaster rechtlich wissen müssen – vom Urheberrecht bis zu Steuern. Mit unserem Gast vom Jurafunk, Rechtsanwalt Stephan Dirks.

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In dieser Folge haben wir uns sehr über den Besuch von Rechtsanwalt Stephan Dirks vom Jurafunk-Podcast gefreut. Gemeinsam haben wir im Rahmen der Folge alle Fragen beantwortet, die wir von unseren Zuhörern erhalten haben.

Dabei ist die Folge nicht nur für alle die selbst Podcasts aufnehmen, sondern für alle die mit Tönen arbeiten relevant. Zu den erläuterten Punkten gehören insbesondere:

  • Urheber- und Leistungsschutzrechte an Musik und allen Audioaufnahmen
  • Impressum und Datenschutz
  • Zitieren von Musik und Audioaufzeichnungen
  • GEMA und GVL
  • Werktitel und Marken
  • Was man bei Gemeinschaftspodcasts vorab im Vertrag regeln sollte
  • Redaktionelle Trennung und Schleichwerbung
  • Besteuerung von Podcasts
  • Jugendschutz

Ich bin mir sicher, dass die Folge für alle eine neue Erkenntnis bereit hält. Und da entsprechend dem Slogan der Rechtsbelehrung „alles was Sie hören gegen Sie verwendet werden kann“ :) empfehle ich hineinzuhören:

Recht für Podcaster – Rechtsbelehrung Folge 40

Viel Spaß!

Rechtsupdate 2016 – Community Camp Berlin #ccb16

Was 2016 rechtlich wichtig war und uns auch 2017 beschäftigen wird.

Auch dieses Jahr habe ich beim CommunityCamp Berlin erklärt was 2016 rechtlich wichtig war und uns auch in 2017 beschäftigen wird.

Damit auch Sie nichts verpassen, empfehle ich Ihnen die Präsentationsfolien durchzublättern und den weiterführenden Links zu folgen. Dabei geht es vor allem um Urheberrechte, Datenschutz, Anlehnung an fremde Marken und Haftung für Links und Nutzerbeiträge.

An dieser Stelle möchte ich mich bei den Organisatoren, Sponsoren, Speakern und besonders bei den vielen Teilnehmern für den großartigen Austausch bedanken. Ich freue mich schon sehr auf das #CCB17!

 

 

Podcastreihe zum Inbound-Marketing & Recht bei „Affen on Air“

Vom Impressum über Facebook-Remarketing bis zum E-Mailmarketing – Rechtswissen, das Sie beim Inboundmarketing haben müssen

In dem zum bekannten Affenblog gehörenden Podcast „Affen on Air“ (iTunes) habe ich in drei Folgen erklärt, was Sie rechtlich beim Inbound-Marketing beachten müssen. Dabei gehe ich in dem Interview mit Vladislav Melnik und Gordon Schönwälder nicht nur auf rein rechtliche Aspekte, sondern vor allem auf wirtschaftliche Risiken ein. Denn angesichts der oft unüberschaubaren und nicht eindeutigen Rechtslage, sind Risiken schlicht unvermeidbar und müssen einkalkuliert werden.

Inhalte und Links der einzelnen Folgen der Reihe „Thomas Schwenke im Interview: So wird deine Unternehmensseite wirklich rechtssicher„: Lesen Sie weiter

Videotipp: Fotos und Videos abmahnsicher in der #heiseshowXXL

Ist Ihr Wissen zu Bilderrechten up to date? Falls nicht, bringe ich Sie zusammen mit Joerg Heidrich, Justiziar bei heise online anschaulich und praxisnah auf den neuest Stand.

Auf der IFA 2016 habe ich mit Rechtsanwalt Joerg Heidrich, dem Justiziar des Heise Verlages in der heise show erklärt was Sie heutzutage bei der Nutzung von Fotos und Videos im Internet wissen müssen.

Dabei beantworten wir u.a. die folgenden Fragen:

  • Wann sind Grafiken und Fotografien urheberrechtlich geschützt?
  • Sind auch computergenerierte Bilder geschützt (z.B. bei Let’s Plays, oder der PRISMA-App)
  • Welche Gefahren drohen beim Download fremder Bilder?
  • Kann man kostenlosen Bilddiensten und Creative Commons vertrauen?
  • Wie sieht eine Abmahnung aus und wie sollte man sich verhalten?
  • Sind Sharing und Vorschaubilder in Social Media gefährlich?
  • Dürfen Menschen in der Öffentlichkeit fotografiert und gefilmt werden?

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Zuschauen.

„Pokémon Go“ im Marketing – Rechtliche Grenzen und praktische Risiken

Dürfen Unternehmen an der Aufmerksamkeit, die Pokémon Go zuteil wird partizipieren? Die Antwort lautet wie so häufig „es kommt darauf an“. Worauf es aber ankommt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Bereits das Startbild von Pokémon Go weist auf mögliche Gefahren hin. Die bestehen auch in rechtlicher Hinsicht, wenn Sie Pokémon für eigene Marketingzwecke einsetzen möchten (Quelle: Ausschnitt vom Startbild, ergänzt um das §-Zeichen).

Das mobile Spiel Pokémon Go begeistert die Welt. Das Besondere ist, dass es zwar auf einem Mobiltelefon abläuft, aber in der realen „physischen“ Welt gespielt wird (sog. „Augmented Reality„). D.h. Spieler können Straßen, Plätze oder gar Geschäftsräume von Unternehmen aufsuchen, um dort Pokémons zu fangen.

Pokémon Go begeistert aber nicht nur die Spieler, sondern lässt auch neue Marketingideen entstehen. Z.B. weisen lokale Geschäfte darauf hin, dass bei ihnen Pokémons gefangen werden können. Ebenso werden bei Facebook Beiträge geteilt, auf denen Pokémons „zufällig“ neben den eigenen Produkten auftauchen.

Ob diese Marketingideen zulässig sind, werde ich im folgenden Beitrag erläutern. Dazu beginne ich zuerst mit den rechtlichen Grenzen und erkläre anschließend, wie weit Sie diese Grenzen „herausfordern“ können. Lesen Sie weiter

Kostenloses E-Book: „Vom Aufstieg bis zum Abschuss – Die ultimative Drohnen-FAQ!“

Alles was Sie über das Drohnenrecht wissen sollten. Privat. beruflich, als Drohnenpilot und als Nachbar.

 

Die Regierung plant die Nutzung von Drohnen einzuschränken. Damit sie dabei nicht durch negative Vorfälle mit Drohnen bekräftigt wird, empfehle ich allen Drohnenpiloten, sich  mit den rechtlichen Rahmenbedingungen ihrer Fluggeräte auseinanderzusetzen.

Für Quadrocopter.org habe ich daher ein E-Book verfasst, in dem 36 Fragen zum Thema Drohnen beantwortet werden. Sie finden alles was Sie vom Aufstieg der Drohne wissen müssen, bis zum Verhalten in Konfliktsituationen. Sie finden auch die Antwort auf die beliebte Frage, ob man Drohnen abschießen darf (auch wenn dieser Punkt meines Erachtens in der Praxis wenig Bedeutung haben dürfte).

E-Book „Vom Aufstieg bis zum Abschuss –  Die ultimative Drohnen-FAQ!“ herunterladen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und lassen Sie sich den Drohnenflug durch das Recht nicht verderben. Die Grenzen des Rechts zu kennen, wird Ihnen dabei helfen. Lesen Sie weiter

800 Euro für einen Pinguin? – Rechtliche Risiken bei der Nutzung von Memes

Memes gehören zum Internet wie Pinguine. Und beide können Unternehmen und Privatnutzer auf rechtliches Glatteis führen.

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Gefühlt gehört der „Socially Awkward Penguin“ der Allgemeinheit, tatsächlich aber den Inhabern der Rechte an der Fotografie, die als Vorlage für das Meme diente.

Betreiber des Blogs „Geeksisters“ berichten, von dem Stockbildanbieter Getty Images eine Rechnung über knapp 800 Euro für die Nutzung des „Socially Awkward Penguin„-Memes erhalten zu haben. Davon sind viele überrascht, da Memes im Internet als eine Art Allgemeingut betrachtet werden.

Da ich selbst ein großer Fan von Memes bin und auch meine Mandanten immer häufiger nach der Zulässigkeit der Meme-Nutzung fragen, nehme ich den obigen Fall zum Anlass, um zu erklären wann Memes geschützt sind und welche Risiken bei ihrer Nutzung drohen. Aber zuerst möchte ich kurz erklären, worum es bei Memes geht.

Rechnung bezahlen? Viele Rechteinhaber verschicken Rechnungen bevor sie eine Abmahnung versenden. Die Kosten einer solchen Rechnung sind häufig zu hoch und verhandelbar. Lassen Sie sich jedoch rechtlich beraten, bevor Sie verhandeln, damit sich die Kosten bei Fehlern nicht vervielfachen.

Lesen Sie weiter

Instagram – Rechtliche Basics zum Impressum, Bilderrechten und Gewinnspielen

Rechtlich bestens vorbereitet durchstarten – Mit diesen Tipps werden Sie beim Marketing auf Instagram rechtliche Stolperfallen vermeiden.

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Bildgrundlage: Instagram-Logo aus den Brand-Assets von Instagram.

Das soziale Netzwerk Instagram lockt laut eigenen Angaben nicht nur täglich 300 Millionen aktive Nutzer an. Auch Unternehmen setzen zunehmend auf die Plattform und über 40% der Marketer planen, ihre Aktivitäten auf Instagram auszuweiten. In meiner Beratung merke ich ebenfalls, dass immer häufiger Fragen zu Instagram auftauchen.

Aus diesem Anlass werde ich Ihnen in diesem Beitrag die wichtigsten rechtlichen Basics zu Instagram erklären, vor allem zur Bildernutzung, zu Gewinnspielen und zum Impressum. Lesen Sie weiter

Sharing & Urheberrecht – Abmahnung wegen Vorschaubildes bei Facebook (Risikoeinschätzung & Checkliste)

Bedeutet die Abmahnung, dass Vorschaubilder beim Teilen von Inhalten zur Sicherheit entfernt werden sollten? Ich gebe teilweise Entwarnung und erkläre warum.

So könnte der geteilte Beitrag ausgesehen haben. Ob das übernommene Vorschaubild rechtlich problematisch ist, hängt davon ab, ob Sie es auf Ihrer kommerziellen Onlinepräsenz teilen und „was Sie darüber sagen“. (Hinweis: Ich habe in diesem Beispiel das Originalbild zur Sicherheit durch ein eigenes Symbolbild ersetzt)

Heute wurde eine Abmahnung wegen eines Vorschaubildes bei Facebook bekannt (wbs-law.de berichtet). Der Fotograf mahnte die Inhaberin einer Fahrschule ab, weil sie einen Artikel von Bild.de samt Vorschaubild auf ihrer Facebook-Seite geteilt hat. Das Bild zeigte den Fußballspieler Marco Reus im Zusammenhang mit dessen Autofahrt ohne Führerschein.

Die Frage bei solchen Abmahnungen ist immer, wen sie treffen können. Denn praktisch jeder, der mit der Materie arbeitet, teilt Inhalte in sozialen Medien. Die Entwarnung zuerst: Es trifft nicht jeden.

Kritisch wird es vor allem für Unternehmen. Diese können ihr Risiko jedoch gering halten, wenn sie die Checkliste am Ende dieses Beitrags beachten. Lesen Sie weiter