Creative Commons einfach erklärt – Teil 3 – "Eigene Creative Commons-Lizenz erstellen"

 

Nach der Theorie geht es nun in die Praxis. Den Lizenzgeber (bzw. Publisher) interessiert es vor allem, wie er seine Werke unter der „Creative Commons“-Lizenz vertreiben kann.

Zu welchen Werken passt eine „Creative Commons“-Lizenz?

Prinzipiell für alle. Fotos, Grafiken, Texte, Onlineinhalte oder Offlineinhalte (z.B. Bücher) können unter der Lizenz veröffentlicht werden. Einzige Ausnahme bildet Software. Dafür …

 

Nach der Theorie geht es nun in die Praxis. Den Lizenzgeber (bzw. Publisher) interessiert es vor allem, wie er seine Werke unter der „Creative Commons“-Lizenz vertreiben kann.

Zu welchen Werken passt eine „Creative Commons“-Lizenz?

Prinzipiell für alle. Fotos, Grafiken, Texte, Onlineinhalte oder Offlineinhalte (z.B. Bücher) können unter der Lizenz veröffentlicht werden. Einzige Ausnahme bildet Software. Dafür gibt es speziellere Lizenzen, wie z.B. die GNU General Public License.

Creative Commons auf Web-Plattformen

Wer seine Werke, z.B. Bilder auf Plattformen wie Flickr oder … veröffentlicht, der wird einfach die entsprechenden „Creative Commons“-Optionen wählen können.

CC Optionen bei Flickr

Was die einzelnen Lizenzarten bedeuten, ist im Teil 2 dieser Beitragsreihe erläutert.

Creative Commons auf eigener Webseite

Nur unwesentlich aufwendiger ist es ein „Creative Commons“-Hinweis für die eigene Seite zu erstellen.

Unter diesem Link http://creativecommons.org/license/ findet sich ein Generator, mit dem man sich die passende Lizenz einfach zurechtklicken und die Metadaten eingeben kann. Als Ergebnis erhält man einen Quellcode für die eigene Seite.

CC choose your licence

Diesen Quellcode bindet man nun auf der eigenen Seite ein. Vorsicht: Es empfiehlt sich dabei zu schreiben, was unter dieser Lizenz steht. Z.B. „Alle Bilder auf dieser Website stehen, sofern nicht anders angegeben, unter der „Creative Commons“-Lizenz.“ oder:

CC-Hinweis

Fügt man den Lizenzhinweis dagegen pauschal unten auf jeder Seite oder im Impressum ein, dann gilt er für alle Inhalte der Seite. Wie man im Impressum auf die AGB hinweisen kann steht in dem Beitrag Der Copyright-Hinweis, Geschichte, Notwendigkeit und Praxistipps – Teil 3

Alle Beiträge zur Reihe „Creative Commons einfach erklärt“:

Kommentare

  1. Für die Bilderplattform Flickr wäre es angebracht, die einzelnen Lizenzbegriffe wie
    o Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons
    o Namensnennung-Nicht kommerziell-Creative Commons
    o Namensnennung-Nicht kommerziell-Nicht abgeleitete-Creative Commons
    o Namensnennung-Creative Commons
    o Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons
    o Namensnennung-Keine Bearbeitungen-Creative Commons
    mit Beispielen zu erläutern, um die Reichweite der Lizenz darzustellen.

  2. @Uhrenarmbandkalender
    Die Lizenzen setzen sich aus den einzelnen Modulen zusammen. Um sie einzeln zu beschreiben müsste ich mich mehrfach wiederholen.
    Dein Hinweis ist aber sehr gut, ich habe hier unter „Zusammensetzung der Lizenzen“ nochmal dargestellt, dass diese Lizenzen lediglich aus 4 Modulen bestehen. Danke.

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