Ich freue mich Ihnen an dieser Stelle das Ergebnis meiner Untersuchung zur rechtlichen Zukunftsfähigkeit von Smartglasses (bzw. Datenbrillen) zur kostenlosen Nutzung anbieten zu dürfen. Die Online-Version entspricht der im Juni 2016 publizierten Druckfassung. Die Arbeit ist von beiden Gutachtern mit Summa cum laude bewertet worden. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die Inhalte, Lizenz sowie die weiterführenden Hinweise.

Download: Private Nutzung von Smartglasses im öffentlichen Raum

Creative-Commons-Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0 – Die Texte dieses Werks sind unter der Creative-Commons-Lizenz vom Typ „Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitung 4.0 International“ lizenziert. Um eine Zusammenfassung und die vollständige Lizenz einzusehen, besuchen Sie bitte https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de. Diese Lizenz erlaubt insbesondere, dass dieses Werk für nicht kommerzielle Zwecke im unbearbeiteten Zustand andernorts unter Nennung des Namens des Autors und des Links zur Lizenz veröffentlicht, vervielfältigt oder verbreitet wird. Der Lizenzhinweis in der Datei darf dabei nicht entfernt werden. Bei verwendeten Bildern gelten, soweit genannt, die dort angegebenen Creative-Commons-Lizenzen.

Erwerb der Printversion

Bei dem OlWIR Verlag bedanke ich mich zudem für die Möglichkeit, die Arbeit als eine Onlineversion zugänglich zu machen. Auf dessen Website kann die Untersuchung sehr gerne als Printversion erworben werden (oder sonst bei Amazon).

Inhalte

Die Dissertation gliedert sich in folgende Kapitel:

  1. Einführung – Problemdarstellung, Methodik der Untersuchung, verwendete Begrifflichkeiten, wie Informationsgesellschaft, Big Data, Kybernetik, Öffentlicher Raum, Macht und Überwachung.
  2. Smartglasses-Technologie – Technische Architektur sowie von Funktionen und Einsatzbereiche von Smartglasses.  Besprochen werden u.a. Augmented Reality, Mixed Reality, Augmented Memory und Biometrie.
  3. Gesellschaftliche Reaktionen auf Smartglasses – Reaktionen der Nutzer, Personen im Blickfeld sowie die Bedeutung des Cyborg-Begriffs für die Untersuchung.
  4. Konzept und Entstehung der Privatsphäre – Grundlagen, Funktionen und historische Entwicklung.
  5. Verfassungsrechtliche Prüfung. Schutz der Privatsphäre in der Verfassung, Eingriffe in die Menschenwürde und das Allgemeine Persönlichkeitsrecht, Kriterien der Eingriffsintensität, Abwägung mit Interessen der Nutzer. Besprochen werden insbesondere Summierungseffekte der Bedrohung für die Privatsphäre sowie auf Seiten der Nutzer die Sousveillance nebst den Vorteilen einer transparenten Gesellschaft.
  6. Einfachgesetzliche Prüfung – Verbot von Minispionen gem. § 90 TKG, Datenschutz und Videoüberwachung, Kunsturheberrechte, Verletzung der Persönlichkeitsrechte sowie der Strafgesetze und deren Rechtsfolgen. Notwehr und sonstige sofortige Abwehrrechte der Betroffenen.
  7.  Internationaler Rechtsrahmen – Gesetzliche Rahmenbedingungen auf europäischer Ebene und insbesondere der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)
  8. Zukunftsprognosen und Handlungsvorschläge – Prognose technischer und gesellschaftlicher Entwicklung, Privacy by Design, Privacy Enhancing Technologies, Video-Anonymisierungsverfahren, elektronische Einwilligung, passive Schutzmaßnahmen. S
  9. Ergebnis der Untersuchung

Auf der Verlagsseite erhalten Sie eine ausführliche Beschreibung.

Zitatrecht und Zitiervorschläge:

Die verwendete Lizenz schränkt das geltende Zitatrecht nicht ein. D.h. einzelne Sätze oder Passagen dürfen übernommen werden, solange die Zitierregeln beachtet werden (d.h. die Zitate als Belege für eigene Ausführungen und Gedanken dienen). Bei der Zitierung ist der Verweis auf die Printversion ausreichend:

  • Als Fußnote: Schwenke, Private Nutzung von Smartglasses im öffentlichen Raum, S. 1.
  • Im Literaturverzeichnis: Schwenke, Thomas, Private Nutzung von Smartglasses im öffentlichen Raum, Edewecht 2016.

Bei Onlinezitaten wird die Verlinkung oder Angabe des Links zur Webseite des Werks unverbindlich empfohlen, z.B.: Schwenke, Private Nutzung von Smartglasses im öffentlichen Raum, S. 1 <https://drschwenke.de/smartglasses>.

Kataloge

Weiterführende Hinweise

Einen Überblick über die Inhalte der Untersuchung erhalten Sie auch in der Aufzeichnung meiner Vorlesung zu Smart Glasses, Augmented Reality und Privatsphäre an der Universität Hamburg im Rahmen der Reihe „Recht im Netz“ des Lehrstuhls von Prof. Dr. Marion Albers

Im Rahmen der Untersuchung habe ich ferner die folgenden Beiträge publiziert (Zugang kostenpflichtig):

Der Anlass für die Untersuchung war die Folge Nr. 6 „Google Glass“ des Rechtsbelehrung-Podcasts, in dem die Faszination für das Untersuchungsgebiet entstanden ist:


Ich wünsche viel Freude beim Lesen, sei es aus Neugier oder zu wissenschaftlichen Zwecken. Zitiervorschläge finden sich in der verlinkten Datei.

Download: Private Nutzung von Smartglasses im öffentlichen Raum