Statify – datenschutzkonforme Besucherstatistik in WordPress?

In letzter Zeit habe ich hier im Blog drei Statistik- und Trackingtools vorgestellt:

Google Analytics Piwik WordPress.com-Stats (Update folgt, da es mit einer Datenschutzerklärung wieder genutzt werden darf)

Sie …

In letzter Zeit habe ich hier im Blog drei Statistik- und Trackingtools vorgestellt:

Sie alle hatten gemeinsam, dass nach der Installation Hand angelegt werden musste, um Sie in Einklang mit den datenschutzrechtlichen Vorschriften zu bringen. Dabei musste

  • die IP-Adresse anonymisiert sowie
  • eine Opt-Out-Möglichkeit geboten werden, falls pseudonyme Besucherprofile angelegt werden. In diesem Fall musste auch
  • die Datenschutzerklärung ergänzt werden.

Nun tritt das WordPress-Plugin „Statify mit der Ansage auf, vom Haus aus datenschutzkonform zu sein. Ob das zutrifft, werde ich mir im Folgenden anschauen.

Statify – Besuchertracking light

Auch wenn es hier nicht um die Analyse der Statistikqualität geht, muss angemerkt werden, dass „Statify“ kein vollwertiger Ersatz für „große“ Tools wie Google Analytics oder Piwik ist und sein will.

Es lässt sich vielmehr mit WordPress.com-Stats vergleichen, wobei eine Auflistung der Suchbegriffe und Zugriffsverläufe für einzelne Artikel fehlen. Es bietet ein Diagramm mit historischem Verlauf der Seitenaufrufe, dazu Top-Listen mit Verweisen (nach Domain gruppiert) und Zielseiten.

Statify ist Datenschutzkonform

Was Statify vor allem auszeichnet, ist der Verzicht auf die Erhebung personenbezogener Daten und Erstellung von Nutzerprofilen:

  • Keine Speicherung von IP-Adressen
    Damit besteht keine Notwendigkeit IP-Adressen zu anonymisieren
  • Keine Cookies oder sonstige Nutzerprofile
    Damit ist eine Opt-Out-Möglichkeit nicht erforderlich. Ebenso muss die Datenschutzerklärung nicht ergänzt werden.
  • Automatisches Löschen alter Datensätze
    Standardmäßig nach 14 Tagen.

Damit ist Statify, wie angesagt, datenschutzkonform und kann bedenkenlos verwendet werden.

Fazit

Wer ein einfaches Statistiktool für sein Blog nutzt und Rechtssicherheit will, ohne technische Anpassungen vornehmen und die Datenschutzerklärung ergänzen zu müssen, der darf bedenkenlos zu Statify greifen.

Ich bin schon gespannt, wie es mit dem Plugin weiter geht, denn mit ein paar zusätzlichen Möglichkeiten (z.B. Darstellung der Suchbegriffe, Zugriffsverläufe für einzelne Artikel und Anzeige der Artikeltitel statt Permalinks) hat Statify das Potential zu einer vollständigen Alternative für WordPress.com-Stats zu werden.

Weitere Informationen

Ein Kommentar

  1. Hallo!

    Ich nutze jetzt seit fast zwei Wochen das Statify-Plugin auf meinen Blogs, muss aber sagen das mir einige Daten die das WordPress-Stats Plugin angezeigt hat abgehen!

    Im grossen und ganzen ist es ja ausreichend nur wenn man von einem Umfangreicheren Tool umsteigt ist es doch ungewohnt…

    Google Analytics nutze ich noch auf einem Blog, da ich hier doch eine etwas genauere Statistik brauche.

    Statify ist für eine einfache Analyse der Besucherzahlen aber durchaus geeignet und ausreichend.

    Was mir aber aufgefallen ist, seit ich Akismet und Worpress Stats gelöscht habe ist die schnelligkeit und erheblich kürzere Ladezeit im Backend…was natürlich von Vorteil ist!

    Fazit: Ein Daumen hoch für Statify wenn man eine einfache Besucherstatistik bevorzugt!

    MfG

    Csaba Nagy

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