Whitepaper: „Risiken der Schleichwerbung – Rechtliche Grenzen bei Facebook und Instagram“ bei Allfacebook.de

Rechtliche Tipps zu Werbehinweisen und Vermeidung von Abmahnungen bei Produkttests, Influencermarketing, Affiliate-Links und Gewinnspielen.

In diesem Whitepaper bei allfacebook.de erkläre ich Ihnen in allen Facetten, wie Sie Schleichwerbung vermeiden, bzw. welche Nachteile drohen, wenn Sie doch auf die Kennzeichnung von Werbung verzichten möchten. Dabei gehe ich u.a. auf Influencer bei Instagram ein, sowie Branded Content bei Facebook, Videos mit Produktplatzierungen, Produkttester, Gewinnspiele und Affiliate Links.

Whitepaper: Risiken der Schleichwerbung – Rechtliche Grenzen bei Facebook und Instagram

Für den schnellen Überblick erhalten Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse. Daneben spreche ich insbesondere die folgenden Themen an:

  • Was ist Schleichwerbung?
  • Wann liegt (k)ein Anschein der Neutralität vor?
  • Wann ist eine Werbekennzeichnung erforderlich?
  • Wann ist eine Werbekennzeichnung nicht erforderlich?
  • Wie muss eine Werbekennzeichnung bei journalistisch-redaktionellen Angeboten aussehen?
  • Wie muss eine Werbekennzeichnung bei fernsehähnlichen Videos aussehen?
  • Wie muss eine Werbekennzeichnung bei allen anderen Inhalten aussehen?
  • Wo und wie müssen die Werbehinweise platziert werden?
  • Gewinnspiele
  • Affiliate-Links
  • Branded Content
  • Rechtsfolgen bei Verstößen
  • Risikoeinschätzung und Praxistipps

Wir helfen Unternehmen und Agenturen rechtliche Stolperfallen beim Onlinemarketing zu vermeiden. Wenn Sie die Prüfung von Werbekonzepten, Erstellung von AGB, Beratung in E-Commerce und Datenschutz sowie unkomplizierte und schnelle Betreuung wünschen, stehen wir gerne zu Ihrer Verfügung. Sprechen Sie uns an.

 

Podcasthinweis: Abmahnbeantworter – Rechtsbelehrung Folge 41

Ist der Abmahnbeantworter eine Hilfe bei Abmahnungen wegen Filesharings oder lediglich eine politische Geste?

rechtsbelehrung_folge_41Wir sprechen über den umstrittenen Abmahnbeantworter und erklären zuvor den aktuellen Stand bei Filesharing-Abmahnungen. Dazu haben wir die die Rechtsanwältin Beata Hubrig (der Mitautorin des Tools) und Rechtsanwalt Niklas Plutte eingeladen.

Viel Spaß beim Zuhören des durchaus kontroversen Gesprächs und ausführliche Shownotes gibt es auf der Website der Rechtsbelehrung: Abmahnbeantworter – Rechtsbelehrung Folge 41 (Jura-Podcast)

Haben Sie Ihre AGB geprüft? Ab 01. Oktober gilt: Textform statt Schriftform

Verlangen Sie in Ihren AGB mit Verbrauchern eine Schriftform, z.B. für Kündigungen? Dann sollten Sie diese unbedingt anpassen.

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Bis zum 01.10.2016 sollten Sie Ihre AGB und Verträge mit Verbrauchern nach dem Begriff „Schriftform“ oder „schriftlich“ durchsuchen und durch die „Textform“ ersetzen.

Egal ob sie eine Onlineplattform betreiben oder einen E-Shop – Am dem 01. Oktober tritt eine wichtige Änderung des AGB-Rechts in Kraft, die Sie beachten sollten.

Das gilt zumindest dann, wenn sich Ihr Angebot nicht ausschließlich an Unternehmen, sondern zumindest auch an Verbraucher richtet. Im folgenden Beitrag erfahren Sie welche Änderungen auf Sie zukommen und welche Folgen drohen, wenn Sie die Umsetzung nicht vornehmen.

AGB müssen nicht AGB heißen: Häufig wird angenommen, dass AGB nur die so bezeichneten Regelwerke sind. AGB sind jedoch alle Regeln, die Vertragspartnern gestellt werden. D.h. auch wenn Sie z.B. Verbrauchern „Teilnahmebedingungen“; „Verträge“ oder verbindliche „Richtlinien“ vorlegen, handelt es sich um AGB.

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Videotipp: Fotos und Videos abmahnsicher in der #heiseshowXXL

Ist Ihr Wissen zu Bilderrechten up to date? Falls nicht, bringe ich Sie zusammen mit Joerg Heidrich, Justiziar bei heise online anschaulich und praxisnah auf den neuest Stand.

Auf der IFA 2016 habe ich mit Rechtsanwalt Joerg Heidrich, dem Justiziar des Heise Verlages in der heise show erklärt was Sie heutzutage bei der Nutzung von Fotos und Videos im Internet wissen müssen.

Dabei beantworten wir u.a. die folgenden Fragen:

  • Wann sind Grafiken und Fotografien urheberrechtlich geschützt?
  • Sind auch computergenerierte Bilder geschützt (z.B. bei Let’s Plays, oder der PRISMA-App)
  • Welche Gefahren drohen beim Download fremder Bilder?
  • Kann man kostenlosen Bilddiensten und Creative Commons vertrauen?
  • Wie sieht eine Abmahnung aus und wie sollte man sich verhalten?
  • Sind Sharing und Vorschaubilder in Social Media gefährlich?
  • Dürfen Menschen in der Öffentlichkeit fotografiert und gefilmt werden?

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Zuschauen.

Nach Abmahnungen – Impressumspflicht bei Facebook, Google+, Twitter, Youtube, Xing und LinkedIn erfüllen

Dieser Beitrag zeigt Ihnen, wie Sie die Impressumspflicht auf Google+, Twitter und Youtube-Präsenzen sowie Xing-Profilen erfüllen können.

Aktuell werden viele Betreiber von Fanseiten bei Facebook wegen Impressumsfehlern abgemahnt. Darüber habe ich bereits bei Allfacebook.de berichtet: „Abmahnwelle wegen Impressumsfehlern – Sichern Sie Ihre Fanseite in 5 Minuten„. Nun fragen sich viele Twitter, Google+ & Co Nutzer, ob sie auch die Impressum haben müssen, damit sie nicht abgemahnt werden.

Die Antwort lautet „ja“. Da jedoch auch diese Plattformen kein Feld für ein „Impressum“ vorsehen, zeige ich Ihnen wie Sie die Impressumspflicht trotzdem möglichst gut umsetzen können. Lesen Sie weiter

800 Euro für einen Pinguin? – Rechtliche Risiken bei der Nutzung von Memes

Memes gehören zum Internet wie Pinguine. Und beide können Unternehmen und Privatnutzer auf rechtliches Glatteis führen.

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Gefühlt gehört der „Socially Awkward Penguin“ der Allgemeinheit, tatsächlich aber den Inhabern der Rechte an der Fotografie, die als Vorlage für das Meme diente.

Betreiber des Blogs „Geeksisters“ berichten, von dem Stockbildanbieter Getty Images eine Rechnung über knapp 800 Euro für die Nutzung des „Socially Awkward Penguin„-Memes erhalten zu haben. Davon sind viele überrascht, da Memes im Internet als eine Art Allgemeingut betrachtet werden.

Da ich selbst ein großer Fan von Memes bin und auch meine Mandanten immer häufiger nach der Zulässigkeit der Meme-Nutzung fragen, nehme ich den obigen Fall zum Anlass, um zu erklären wann Memes geschützt sind und welche Risiken bei ihrer Nutzung drohen. Aber zuerst möchte ich kurz erklären, worum es bei Memes geht.

Rechnung bezahlen? Viele Rechteinhaber verschicken Rechnungen bevor sie eine Abmahnung versenden. Die Kosten einer solchen Rechnung sind häufig zu hoch und verhandelbar. Lassen Sie sich jedoch rechtlich beraten, bevor Sie verhandeln, damit sich die Kosten bei Fehlern nicht vervielfachen.

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Instagram – Rechtliche Basics zum Impressum, Bilderrechten und Gewinnspielen

Rechtlich bestens vorbereitet durchstarten – Mit diesen Tipps werden Sie beim Marketing auf Instagram rechtliche Stolperfallen vermeiden.

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Bildgrundlage: Instagram-Logo aus den Brand-Assets von Instagram.

Das soziale Netzwerk Instagram lockt laut eigenen Angaben nicht nur täglich 300 Millionen aktive Nutzer an. Auch Unternehmen setzen zunehmend auf die Plattform und über 40% der Marketer planen, ihre Aktivitäten auf Instagram auszuweiten. In meiner Beratung merke ich ebenfalls, dass immer häufiger Fragen zu Instagram auftauchen.

Aus diesem Anlass werde ich Ihnen in diesem Beitrag die wichtigsten rechtlichen Basics zu Instagram erklären, vor allem zur Bildernutzung, zu Gewinnspielen und zum Impressum. Lesen Sie weiter

Sharing & Urheberrecht – Abmahnung wegen Vorschaubildes bei Facebook (Risikoeinschätzung & Checkliste)

Bedeutet die Abmahnung, dass Vorschaubilder beim Teilen von Inhalten zur Sicherheit entfernt werden sollten? Ich gebe teilweise Entwarnung und erkläre warum.

So könnte der geteilte Beitrag ausgesehen haben. Ob das übernommene Vorschaubild rechtlich problematisch ist, hängt davon ab, ob Sie es auf Ihrer kommerziellen Onlinepräsenz teilen und „was Sie darüber sagen“. (Hinweis: Ich habe in diesem Beispiel das Originalbild zur Sicherheit durch ein eigenes Symbolbild ersetzt)

Heute wurde eine Abmahnung wegen eines Vorschaubildes bei Facebook bekannt (wbs-law.de berichtet). Der Fotograf mahnte die Inhaberin einer Fahrschule ab, weil sie einen Artikel von Bild.de samt Vorschaubild auf ihrer Facebook-Seite geteilt hat. Das Bild zeigte den Fußballspieler Marco Reus im Zusammenhang mit dessen Autofahrt ohne Führerschein.

Die Frage bei solchen Abmahnungen ist immer, wen sie treffen können. Denn praktisch jeder, der mit der Materie arbeitet, teilt Inhalte in sozialen Medien. Die Entwarnung zuerst: Es trifft nicht jeden.

Kritisch wird es vor allem für Unternehmen. Diese können ihr Risiko jedoch gering halten, wenn sie die Checkliste am Ende dieses Beitrags beachten. Lesen Sie weiter

In eigener Sache: Bericht von der Verhandlung zur Impressumspflicht bei Xing

Nach einem Jahr wurde nun endlich ein aus meiner Sicht überflüssiger Rechtsstreit um mein Xing-Impressum beendet. Warum ich abgemahnt wurde, weiß ich immer noch nicht, aber zumindest wurde nun festgestellt, dass es zu Unrecht geschah.

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Das Aktenzeichen des LG Berlin lautet 15 O 140/14, das Anerkenntnisurteil wird vom 18.02.2015 sein, jedoch sonst keine Aussage enthalten, außer dass der Beklagte die Forderung des Klägers anerkannt hat.

Vor ca. einem Jahr wurde ich von einem Kollegen wegen eines angeblich fehlenden Impressums bei Xing abgemahnt. Nach erfolglosen Versuchen die Sache unter Kollegen zu regeln, und einigen folgenden Schriftsätzen ist die Sache nun vor dem Landgericht Berlin zum Abschluss gekommen.

Rechtsanwalt Winter gab am Ende der Verhandlung, die der Richter mit den Worten „Ich glaube nicht, dass ich wir hier über die Möglichkeit einer Einigung sprechen müssen, denn für mich ist der Fall eindeutig“ begonnen hat, auf.

Wie man jedoch trotz zweier Impressen abgemahnt werden kann, ob ein Impressum bei Xing erforderlich ist und warum die „Wayback-Machine“ auch in Prozessen nützlich sein kann, können Sie im folgenden Beitrag nachlesen. Lesen Sie weiter

Neue Abmahnmasche: Falsche Urheberangaben bei allen Fotolia-Kunden?

Manche Abmahnungen überraschen mit einer ordentlichen Portion Kreativität… und übergehen die juristischen Grundregeln. Trotzdem ist Vorsicht geboten.

Müssen Urheberangaben in Quellensammlungen den Bildern wie in diesem (fiktiven) Beispiel zugeordnet werden? Generell ja, in dem Fotolia-Fall sehe ich es anders.

Die Kreativität bei Abmahnungen lässt nicht nach. So wurden letztes Jahr Abmahnungen wegen separat aufrufbarer Bilder erst vor dem OLG Köln gestoppt.

Nun sind Kunden des Stockbildanbieters Fotolia betroffen, von denen in einem Fall eine Zahlung von knapp 1.250 Euro gefordert wird.

Eine solche Abmahnung ist grundsätzlich nicht von der Hand zu weisen, aber in diesem Fall meines Erachtens nicht haltbar. Ich erkläre Ihnen warum und wie Sie sich als Fotolia-Kundin oder -Kunde verhalten sollten. Lesen Sie weiter