Google Analytics – Mobile Nutzung zwingt zum Update der Datenschutzerklärung (Anleitung)

Google Analytics darf nur mit einer Opt-Out-Lösung betrieben werden. Das bisher von Google gestellte Browser-Add-on funktioniert jedoch nicht auf Mobilgeräten, weswegen Datenschützer eine zusätzliche Opt-Out-Möglichkeit fordern.

Google Analytics Mobile Opt-Out

Vor allem Applikationen und Websites, die auf mobile Nutzung ausgerichtet sind, müssen die neuen Opt-Out-Vorgaben für Google Analytics (unten im Bild) beachten.

Der Einsatz von Google-Analytics ist nur unter Beachtung bestimmter Datenschutzvorgaben zulässig. Auf diese hatten sich 2011 der Hamburger Datenschutzbeauftragte und Google geeinigt. Diese Vorgaben sind jedoch ohne großes öffentliches Echo aktualisiert worden, wie Datenschutzbeauftragter.info berichtet.

In diesem Beitrag erkläre ich Ihnen mit Hilfe von Beispielen, wie Sie die neuen Vorgaben umsetzen können.

Hinweis: Dieser Beitrag behandelt nur das Update des Opt-Outs. Wie Sie Google-Analytics im Ganzen rechtssicher einsetzen können, erfahren Sie in dem Beitrag, Google Analytics rechtssicher nutzen – Anleitung und Muster für Webmaster. Ferner habe ich auch unseren Datenschutz-Generator um die neue Opt-Out-Möglichkeit ergänzt.

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Cookie-Richtlinie der EU – Augenwischerei, Do-Not-Track und Praxisempfehlungen

Letzte Woche habe ich bei der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (VZBV) an dem „Expertentreffen zur Umsetzung der E-Privacy-Richtlinie“ teilgenommen. Mit Vertretern des VZBV, der Datenschutzbeauftragten aus Schleswig-Holstein und Bayern sowie Usability-Analysten haben wir diskutiert, wie die so genannten „Cookie-Richtlinie“ umgesetzt werden soll.

Danach habe ich vor allem eine Erkenntnis gewonnen: Für einen durchschnittlichen Websiteanbieter ist die „Cookie-Richtline“ weder einfach nachvollziehbar noch umsetzbar. Mit diesem Beitrag möchte ich Ihnen dieses komplexe Thema möglichst einfach erläutern und vor allem mittelständischen Unternehmen zeigen, womit sie in …

Cookie Richtlinie: Tracking (Collusion for Chrome)

Die „Cookie-Regelung“ in der E-Privacy-Richtlinie soll Internet-Nutzer vor umfassendem Tracking und dessen Missbrauch schützen. Die Werbebranche befürchtet jedoch starke Umsatzeinbußen und wehrt sich dagegen. Die Websiteanbieter sind durch die unklare Rechtslage verwirrt und wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen. (Bild: Plugin „Collusion for Chrome„)

Letzte Woche habe ich bei der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (VZBV) an dem „Expertentreffen zur Umsetzung der E-Privacy-Richtlinie“ teilgenommen. Mit Vertretern des VZBV, der Datenschutzbeauftragten aus Schleswig-Holstein und Bayern sowie Usability-Analysten haben wir diskutiert, wie die so genannten „Cookie-Richtlinie“ umgesetzt werden soll.

Danach habe ich vor allem eine Erkenntnis gewonnen: Für einen durchschnittlichen Websiteanbieter ist die „Cookie-Richtline“ weder einfach nachvollziehbar noch umsetzbar. Mit diesem Beitrag möchte ich Ihnen dieses komplexe Thema möglichst einfach erläutern und vor allem mittelständischen Unternehmen zeigen, womit sie in der Zukunft rechnen müssen.

Empfehlung: Datenschutzgrundlagen biete ich Ihnen in dem Beitrag „Social Media Monitoring, CRM, HR & Recht – Teil 3 – Datenschutz Basics“ und eine Einleitung zum Tracking in „Social Media Monitoring, CRM, HR & Recht – Teil 4 – Tracking, Targeting & Online Behavioral Marketing„.

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Google Analytics rechtssicher nutzen – Anleitung und Muster für Webmaster

Mit Hilfe dieser Anleitung werden Sie Google Analytics rechtssicher auf Ihrer Website oder auf sonstigen Onlineangeboten einsetzen können.

26.09.2016 – Update: Dieser Beitrag ist nicht mehr aktuell. Die aktualisierte Fassung finden Sie unter: Google Analytics – Anleitung für datenschutzkonforme Nutzung, Mustertext und FAQ.

Google Analytics kann nun rechtssicher verwendet werden. Google ist auf die Forderungen der Datenschutzbeauftragten eingegangen und bietet nun insbesondere einen gesetzlich geforderten Vertrag über Auftragsdatenverarbeitung an.

In diesem Beitrag finden Sie eine Auflistung der Voraussetzungen der rechtssicheren Nutzung von Google Analytics, Muster der ebenfalls erforderlichen Ergänzung Ihrer Datenschutzerklärung in deutsch und englisch sowie eine Erläuterung dieser Anforderungen. Lesen Sie weiter

Statify – datenschutzkonforme Besucherstatistik in WordPress?

In letzter Zeit habe ich hier im Blog drei Statistik- und Trackingtools vorgestellt:

Google Analytics Piwik WordPress.com-Stats (Update folgt, da es mit einer Datenschutzerklärung wieder genutzt werden darf)

Sie alle hatten gemeinsam, dass nach der Installation Hand angelegt werden musste, um Sie in Einklang mit den datenschutzrechtlichen Vorschriften zu bringen. Dabei musste

In letzter Zeit habe ich hier im Blog drei Statistik- und Trackingtools vorgestellt:

Sie alle hatten gemeinsam, dass nach der Installation Hand angelegt werden musste, um Sie in Einklang mit den datenschutzrechtlichen Vorschriften zu bringen. Dabei musste

  • die IP-Adresse anonymisiert sowie
  • eine Opt-Out-Möglichkeit geboten werden, falls pseudonyme Besucherprofile angelegt werden. In diesem Fall musste auch
  • die Datenschutzerklärung ergänzt werden.

Nun tritt das WordPress-Plugin „Statify mit der Ansage auf, vom Haus aus datenschutzkonform zu sein. Ob das zutrifft, werde ich mir im Folgenden anschauen. Lesen Sie weiter

Neue Abmahnwelle dank Datenschutz-Tool "Prividor" zu befürchten?

Der Bundesdatenschutzbeauftragte beteiligt sich nun anscheinend auch an dem Aufbau einer Drohkulisse gegenüber Netzanbietern, wie es schon zuvor ähnlich aus Hamburg und Niedersachsen klang.
Im Rahmen der Vorstellung eines Datenschutztools seiner Behörde erklärte er gegenüber Heise.de, dass er dessen Nutzung durch „findige Anwälte […] zum Anzetteln einer Abmahnwelle“ in Kauf nehmen würde.

Neue Abmahnwelle dank Datenschutz-Tool “Prividor” zu befürchten? Creative Commons License photo credit: Michael Francis McCarthy

Der Bundesdatenschutzbeauftragte beteiligt sich nun anscheinend auch an dem Aufbau einer Drohkulisse gegenüber Netzanbietern, wie es schon zuvor ähnlich aus Hamburg und Niedersachsen klang.

Im Rahmen der Vorstellung des Datenschutztools „Prividor“ erklärte er gegenüber Heise.de, dass er dessen Nutzung durch „findige Anwälte […] zum Anzetteln einer Abmahnwelle“ in Kauf nehmen würde.

Diese Aussage klingt befremdlich und wirft angesichts der Tatsache, dass datenschutzrechtliche Abmahnungen zunehmen (siehe z.B. im Fall des Like-Buttons von Facebook) ein schlechtes Licht auf die Datenschutzbehörden. Doch was ist an ihr wirklich dran? Lesen Sie weiter

Piwik als Alternative zu Google Analytics? (Mit Datenschutzmuster)

In dem Artikel „Haftung für Google Analytics vermeiden – Anleitung für Webmaster“ habe ich nach Alternativen zu Google Analytics gefragt und in den meisten Fällen „Piwik“ als Empfehlung erhalten. Auch das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) hat Piwik geprüft und (unter Bedingungen) als rechtssicher eingestuft.

Es gibt also viele Gründe, sich das Tool aus rechtlich-praktischer Sicht genauer anzuschauen.

Der größte Unterschied zwischen Piwik und Googles Statistiktool liegt …

Piwik als Alternative zu Google Analytics? (Mit Datenschutzmuster)

In dem Artikel „Haftung für Google Analytics vermeiden – Anleitung für Webmaster“ habe ich nach Alternativen zu Google Analytics gefragt und in den meisten Fällen „Piwik“ als Empfehlung erhalten. Auch das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) hat Piwik geprüft und (unter Bedingungen) als rechtssicher eingestuft.

Es gibt also viele Gründe, sich das Tool aus rechtlich-praktischer Sicht genauer anzuschauen.

Der größte Unterschied zwischen Piwik und Googles Statistiktool liegt darin, dass Piwik auf dem eigenem Server des Anwenders gehostet wird und dieser die volle Kontrolle über die Daten hat. Doch sind die Piwik-Nutzer dadurch automatisch auf der sicheren Seite? Nein – aber das lässt sich mit wenigen Schritten ändern. Lesen Sie weiter

Englische Übersetzung der Datenschutzerklärung für Google Analytics

Nach dem Like-Button und den vielen Anfragen bekommt auch die Datenschutzerklärung für Google-Analytics eine englische Übersetzung. Sie ist im Artikel „Haftung für Google Analytics vermeiden – Anleitung für Webmaster“ abrufbar.

Das nur als kurzer Hinweis. Am Montag schaue ich mir dann das Statistiktool Piwik und anschließend Statify an.

Das letztere ist ein neues WordPress-Statistik-Plugin, das datenschutzkonform …

Nach dem Like-Button und den vielen Anfragen bekommt auch die Datenschutzerklärung für Google-Analytics eine englische Übersetzung. Sie ist im Artikel „Haftung für Google Analytics vermeiden – Anleitung für Webmaster“ abrufbar.

Das nur als kurzer Hinweis. Am Montag schaue ich mir dann das Statistiktool Piwik und anschließend Statify an.

Das letztere ist ein neues WordPress-Statistik-Plugin, das datenschutzkonform arbeiten und damit eine Alternative zu WordPress.com-Stats sein soll, das ich in „Rechtswidrig: WordPress.com-Stats Plugin als Trojaner für Werbetracker“ als datenschutzrechtlich unerlaubt eingestuft habe.

Haftung für Google Analytics vermeiden – Anleitung für Webmaster

* Achtung: Google Analytics kann nun offiziell und rechtskonform verwendet werden. Das Update dieser Anleitung mit neuen Mustern finden Sie in dem Artikel: „Google Analytics rechtssicher nutzen – Anleitung für Webmaster“ *

Die aktuellen Meldungen zu „Google Analytics“, dem kostenlosen Tracking- und Statistikdienst von Google verunsichern erneut viele Webmaster.

Das ist nicht verwunderlich, wenn die FAZ im Artikel „‚Google Analytics‘ im Visier der der Datenschützer“ die Ansicht des Hamburger Datenschutzbeauftragten wie folgt wieder gibt (s. auch Süddeutsche, …

* Achtung: Google Analytics kann nun offiziell und rechtskonform verwendet werden. Das Update dieser Anleitung mit neuen Mustern finden Sie in dem Artikel: „Google Analytics rechtssicher nutzen – Anleitung für Webmaster“ *

Die aktuellen Meldungen zu „Google Analytics“, dem kostenlosen Tracking- und Statistikdienst von Google verunsichern erneut viele Webmaster.

Das ist nicht verwunderlich, wenn die FAZ im Artikel „‚Google Analytics‘ im Visier der der Datenschützer“ die Ansicht des Hamburger Datenschutzbeauftragten wie folgt wieder gibt (s. auch Süddeutsche, SPON, kritisierend Christoph Kappes):

Da die Aufsichtsbehörden gegen Google selbst nicht vorgehen können, wollen sie nun prüfen, ob und wie sie gemeinsam gegen Betreiber von Websites vorgehen, die weiterhin GA einsetzen.

Im Folgenden erläutere ich die Problematik und erkläre, wie Analytics-Nutzer es vermeiden können als Betreiber in Anspruch genommen zu werden. Lesen Sie weiter