Benachrichtigung bei neuen Kommentaren – Abmahnung und ein bisschen Schuldgefühl

Es geht in diesem Beitrag um die Benachrichtigungsfunktion bei Blogkommentaren. Gibt man welche ab, kann man anklicken, dass man über Nachfolgekommentare anderer Leser informiert werden möchte. Diese Funktion wird bewerkstelligt durch das „Subscribe to Comments“- Plugin, welches an sich super ist, weil es Diskussionen in Blogs ermöglicht.

Vor ca. 1,5 Jahren bin ich diesem Plugin begegnet und habe gesehen, dass es mit dem deutschen Recht nicht vereinbar ist (Dazu gleich mehr). Die Frage war dann, ob ich …

Es geht in diesem Beitrag um die Benachrichtigungsfunktion bei Blogkommentaren. Gibt man welche ab, kann man anklicken, dass man über Nachfolgekommentare anderer Leser informiert werden möchte. Diese Funktion wird bewerkstelligt durch das „Subscribe to Comments“- Plugin, welches an sich super ist, weil es Diskussionen in Blogs ermöglicht.

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Vor ca. 1,5 Jahren bin ich diesem Plugin begegnet und habe gesehen, dass es mit dem deutschen Recht nicht vereinbar ist (Dazu gleich mehr). Die Frage war dann, ob ich darüber berichten soll oder nicht. Ich habe mich dafür entschieden nicht darüber zu berichten und statt dessen Abhilfe zu suchen (und dann zu berichten). Ich wollte einfach keine schlafenden Hunde wecken und eine Steilvorlage für Abmahnanwälte bieten. Dabei ist diese Rechtslücke eigentlich klar ersichtlich und aus Gesprächen mit anderen Kollegen weiß ich, dass sie ähnlich dachten.

Meine Anfragen beim Entwickler stießen auf taube Ohren, obwohl ich ihm die deutsche Rechtslage mitgeteilt habe. Darauf hin habe ich ein Änderungskonzept geschrieben und versucht szenebekannte WordPress-Kenner dafür zu gewinnen, eine Lösung einzubauen. Leider auch ohne Erfolg (Keine Schuldzuweisung, man kann nicht für alles Zeit haben). Auch meine Bitte über A-Blogger vielleicht das Renommee in die Waagschale zu werfen, um den Entwickler zur Änderung zu bewegen haben nicht gefruchtet. Letztendlich habe ich es halb aufgegeben und hatte die letzten Monate auch nicht die Zeit es zu verfolgen.

Und nun lese ich, dass es Jan Tißler vom Upload-Magazin erwischt hat und fühle mich bisschen mitverantwortlich. Vielleicht hätte ich es doch rausposaunen sollen. Vielleicht hätte ich damit mehr erreicht. Ich weiß es nicht. Ich denke jedoch beim nächsten Mal werde ich diesen Weg gehen.

Warum ist das Plugin nun rechtswidrig?

In Deutschland herrscht ein strenges Double Opt-In-Prinzip bei Zusendung von Emails. Was das heißt, sagt die Übersicht: Lesen Sie weiter