Beitragshinweis: Rechtliche Risiken von Branded Content bei Facebook

Dank „Branded Content“ dürfen Sie Facebook-Pages offiziell monetarisieren. Sie sollten jedoch wissen, wo die Grenzen liegen und wann Risiken drohen.

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Beispiel für einen „Branded Content“ bei Facebook.

Sie möchten Anzeigenplätze auf Ihrer Facebookseite verkaufen oder Werbung auf Seiten von Influencern platzieren? Beides ist nunmehr mit dem
„Branded Content Tag“ von Facebook offiziell erlaubt.

Jedoch setzt Facebook auch Grenzen, die den  Facebook-Richtlinien für Markeninhalte (deutsch für „Branded Content“) zu entnehmen sind. Auch das Gesetz stellt mit dem Verbot von Schleichwerbung Schranken auf.

Daher empfehle ich Ihnen meinen Beitrag „Branded Content – Erlaubte
Inhalte und hohe Gefahr verbotener Schleichwerbung“ bei Allfacebook.de zu lesen, bevor Sie mit Branded Content starten. In dem Beitrag erkläre ich, wie Sie die Risiken beim Einsatz von Markeninhalten vermeiden.

Wir helfen Unternehmen und Agenturen rechtliche Stolperfallen beim Onlinemarketing zu vermeiden. Wenn Sie die Prüfung von Werbekonzepten, Erstellung von AGB, Beratung in E-Commerce und Datenschutz sowie unkomplizierte und schnelle Betreuung wünschen, stehen wir gerne zu Ihrer Verfügung. Sprechen Sie uns an.

 

Bitte Lesen: Beitrag zur Entscheidung des LG Düsseldorf zur Rechtswidrigkeit des Like-Buttons bei Allfacebook

Vordergründig geht es um den Like-Button. Tatsächlich sprach sich das Gericht gegen die gegenwärtige Form des dynamischen Internets aus.

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Das LG Düssledorf befand, dass dass die Einbindung des Page-Plugins samt des Like-Buttons rechtswidrig ist.

Die Verbraucherzentrale NRW hat in einer Klage vor dem LG Düsseldorf eine Untersagung der Nutzung des Page-Plugin und des Like-Buttons erreicht (LG Düsseldorf, Urt. v.09.03.2016, Az. 12 O 151/15, Urteil als PDF). Das Urteil macht deutlich, dass der Einsatz der Social-Plugins von Facebook allenfalls mit der 2-Klick-Lösung noch möglich ist. Aber auch diese wird angezweifelt.

Genau genommen, spricht sich das Gericht gegen die gegenwärtige Form des dynamischen Internets aus.

Dieses Urteil betrifft sehr viele Webseiten und bringt eine erhöhte Abmahngefahr mit sich. Bitte lesen Sie daher meinen Beitrag bei Allfacebook.de: „LG Düsseldorf: Like-Button und Social-Plugins sind rechtswidrig (FAQ zum Urteil)„.

Dabei gebe ich Antworten auf die folgenden Fragen:

  1. Welches Plugin betrifft das Urteil?
  2. Ist das deutsche Recht überhaupt anwendbar?
  3. Was hat das LG Düsseldorf beanstandet?
  4. Reichen Hinweise in der Datenschutzerklärung aus?
  5. Haben die Nutzer von Facebook sich mit den Social-Plugins einverstanden erklärt?
  6. Gilt das Urteil auch für den Like-Button?
  7. Ist die 2.-Klick-Lösung rechtlich sicher?
  8. Gilt das Urteil auch für andere Social-Plugins von Facebook?
  9. Ist der Sharing-Button oder -Link sicher?
  10. Dürfen Facebook-Postings oder Videos in Websites eingebettet werden?
  11. Ist auch der Conversion-Pixel von Facebook betroffen?
  12. Drohen Abmahnungen und welche Konsequenzen können sie haben?
  13. Sagte Facebook nicht, dass dieses Problem nicht für alle gilt?
  14. Betrifft der Fall nicht auch andere Widgets, Embeddings, Plugins oder Youtube-Videos?
  15. Was sollen wir unternehmen, wie lauten die Hinweise für die Praxis?

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Rechtliche Grenzen der Schleichwerbung bei Facebook & Instagram

Verbraucherschützern und Mitbewerbern wird Schleichwerbung zunehmend ein Dorn im Auge. Bei Allfacebook.de erkläre ich daher, wie Sie die Balance zwischen rechtlichen Risiken und wirtschaftlichen Erfolgen wahren können.

schleichwerbung_allfacebook_linktippNachdem ich im letzten Beitrag die allgemeinen Fragen zum Thema Schleichwerbung beantwortete, habe ich mich diesmal den speziellen Fragen bei Facebook und Instagram gewidmet. In meinem Artikel bei Allfacebook.de gehe auf die praktischen Problemfälle ein, die aktuell von meinen Mandanten sehr häufig gefragt werden.

Dabei geht es unter anderem um Werbung durch Prominente, Blogger oder den „Verkauf von Anzeigenplätzen“ auf der eigenen Facebook-Seite und ich erkläre, wie Sie Abmahnungen und Imageschäden vermeiden:

Risiken der Schleichwerbung – Rechtliche Grenzen bei Facebook und Instagram

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Sharing & Urheberrecht – Abmahnung wegen Vorschaubildes bei Facebook (Risikoeinschätzung & Checkliste)

Bedeutet die Abmahnung, dass Vorschaubilder beim Teilen von Inhalten zur Sicherheit entfernt werden sollten? Ich gebe teilweise Entwarnung und erkläre warum.

So könnte der geteilte Beitrag ausgesehen haben. Ob das übernommene Vorschaubild rechtlich problematisch ist, hängt davon ab, ob Sie es auf Ihrer kommerziellen Onlinepräsenz teilen und „was Sie darüber sagen“. (Hinweis: Ich habe in diesem Beispiel das Originalbild zur Sicherheit durch ein eigenes Symbolbild ersetzt)

Heute wurde eine Abmahnung wegen eines Vorschaubildes bei Facebook bekannt (wbs-law.de berichtet). Der Fotograf mahnte die Inhaberin einer Fahrschule ab, weil sie einen Artikel von Bild.de samt Vorschaubild auf ihrer Facebook-Seite geteilt hat. Das Bild zeigte den Fußballspieler Marco Reus im Zusammenhang mit dessen Autofahrt ohne Führerschein.

Die Frage bei solchen Abmahnungen ist immer, wen sie treffen können. Denn praktisch jeder, der mit der Materie arbeitet, teilt Inhalte in sozialen Medien. Die Entwarnung zuerst: Es trifft nicht jeden.

Kritisch wird es vor allem für Unternehmen. Diese können ihr Risiko jedoch gering halten, wenn sie die Checkliste am Ende dieses Beitrags beachten. Lesen Sie weiter

Digitaler Nachlass: „Vererbbare“ Facebook-Profile und meine persönliche Vorsorge

Endlich schließt Facebook zu Google auf, was die Regelung der Account-Verwaltung für den Todesfall angeht. Ich finde trotzdem, dass die persönliche Vorsorge am besten ist und erkläre wie ich sie getroffen habe.

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Bisher konnten die Angehörigen Facebook-Profile nur in einen „Gedenkzustand“ versetzen. Mit den der neuen „Legacy Contact“-Funktion können nunmehr Personen bestimmt werden, die nach dem Ableben Zugriff auf den Account erhalten und z.B. Bilder oder Nachrichten löschen können.

In alter „Blogstöckchen„-Tradition wurde ich von Michaela Schröder von vzbv / surfer-haben-rechte.de gefragt, wie ich meinen digitalen Nachlass geregelt habe. Da mache ich gerne mit, da ich das Thema für wichtig halte. Deshalb finde ich Funktionen gut, mit denen im Fall des Ablebens automatisch bestimmte Personen Zugriff auf die eigenen Accounts erhalten.

Google bietet bereits schon länger einen „Kontoinaktivitäts-Manager“ an und Facebook  zieht jetzt mit einer „Legacy-Contact“-Funktion nach (auch wenn diese derzeit nur für US-Nutzer verfügbar ist).  Diese Funktion erlaubt es Personen zu bestimmen, die im Todesfall automatisch benachrichtigt werden und die Verfügungsgewalt über den Social Media Account erhalten. Ich habe mich jedoch schon selbst gekümmert und wie, erkläre ich in den folgenden Antworten.

Das Blogstöckchen wurde im Übrigen von Jörg Eisfeld-Reschke vom Institut für Kommunikation in Sozialen Medien initiiert und am Ende benenne ich weitere Kandidaten.
Lesen Sie weiter

Mögliche Urheberrechtsverstöße durch Social-Media-Buttons (und Tipps zu deren Vermeidung)

Laut LG Frankfurt erteilen Websiteanbieter mit Social Media Buttons eine Nutzungslizenz zum Teilen von Inhalten. Haben sie jedoch kein Recht eine solche Nutzungslizenz zu erteilen, laufen sie Gefahr wegen Urheberrechtsverstößen belangt zu werden.

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In diesem Beitrag erfahren Sie, warum es sinnvoll ist ein Standard-Vorschaubild festzulegen, wenn Sie Nutzer zum Teilen Ihrer Inhalte in Social Media auffordern.

Das Landgericht (LG) Frankfurt/Main (Urteil vom 17.07.2014, Az. 3 S 2/14) hat entschieden, dass Websiteanbieter Nutzern durch die Einbindung von Social-Media-Buttons  Nutzungsrechte einräumen, die das Teilen der Inhalte in sozialen Netzwerken (im Rahmen der Sharingfunktionen) erlauben.

Daraus ergibt sich umgekehrt das Problem, dass Anbieter Urheberrechtsverstöße begehen, wenn sie nicht berechtigt sind, diese Nutzungsrechte einzuräumen. Das kann z.B. bei der Nutzung von Stockbildern ohne Social-Media-Lizenzen der Fall sein.

Auf diese Problematik hatte ich bereits von anderthalb Jahren in dem Beitrag „Einbindung des Like-Buttons & Urheberrecht: Haftung auch für Websitebetreiber?“ hingewiesen. Wenn Sie schon damals meine Tipps beherzigt haben, müssen Sie nichts weiter unternehmen.

Ansonsten bitte ich Sie anhand des folgenden Beitrag zu prüfen, ob Ihr Blog oder Website auch gefährdet sind und entsprechende Korrekturen vorzunehmen. Lesen Sie weiter

Facebooks „Custom Audiences“ & Datenschutz – Anleitungen & Podcast

Facebook „Custom Audiences“ bringen zwei Dinge mit sich – Zielgenaue Anzeigenplatzierung und Datenschutzrisiken. Wie Sie die letzteren senken, erkläre ich Ihnen in Beiträgen bei Allfacebook.de und im Podcast des BVCM.

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Beim Einsatz von Custom Audiences müssen Sie auch Facebooks Vorgaben beachten, die jedoch weitestgehend den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

Facebook bietet Ihnen mit den „Custom Audiences“ die Möglichkeit, eigene und sehr genaue Zielgruppen für Ihre Facebook-Ads zu erstellen. Sie können z.B. die E-Mailadressen Ihrer Kunden hochladen oder einen „Remarketing-Pixel“ auf Ihrer Website einbinden.

Anschließend können Sie bestimmen ob die Anzeigen nur Ihren Kunden oder auch den Websitebesuchern angezeigt werden. Sie können die Anzeigen aber auch an Facebooknutzer aussteuern, deren Profile Ihren Kunden oder Websitebesuchern entsprechen (so genannte „Lookalike Audiences).

Mit der Senkung der Streuverluste gehen jedoch datenschutzrechtliche Risiken einher, die nicht nur meine Mandanten beschäftigt haben, sondern auch viele meiner Follower. Daher habe ich mich bei Allfacebook.de mit den Custom Audiences auseinandergesetzt und erkläre die Risiken und natürlich wie Sie diese senken können. Dabei sei eins vorweg verraten, der Einsatz von Remarketing-Pixeln ist weitaus sicherer, als der Upload von Kundendaten.

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Hörtipp: Im BVCM-Podcast geht es um aktuelle News rund um Communities, Soziale Netzwerke und Marketing.

Zusätzlich empfehle ich Ihnen die Folge 21 des BVCM-Podcasts, in dem ich ebenfalls Fragen zu den „Custom Audiences“ und anderen aktuellen Rechtsthemen beantwortet habe.

Ich freue ich mich über Ihr Feedback und Ihre Gedanken zu den „Custom Audiences“, besonders gerne natürlich persönlich bei der Allfacebook Marketing Conference am 10.11.2014 in Berlin, wo ich zusammen mit dem sehr geschätzen Kollegen Ulbricht eine Session zu „Facebook -Rechtsupdate 2014“ halten werde.

 

Wünschen Sie rechtliche Beratung zum Thema Facebook-Marketing oder haben Interesse an verständlichen Vorträgen, Workshops und Inhouse-Seminaren zum Thema Social Media & Recht? Sprechen Sie uns an, wir stehen gerne zu Ihrer Verfügung.

Allfacebook.de – Hinweis auf Konferenz und Beitragsreihe zum Facebookmarketing

Rechtliche Grundlagen sind beim Betrieb von Facebook-Seiten essentiell. Hierzu empfehle ich Ihnen meine Beitragsreihe und einen Besuch der Allfacebook Marketing Konferenz.

allfacebook_beiträge_konferenzBei Allfacebook.de veröffentliche ich regelmäßig Beiträge zu rechtlichen Fragen, deren Lektüre ich Ihnen ans Herz legen möchte. Die Beiträge enthalten vor allem Grundlagenwissen, die Betreiber von Facebookseiten und Social Media Manager kennen müssen.

Die nächsten Teilen werden wieder besonders wichtig sein, da es um den Datenschutz gehen wird. D.h um Risiken der Like-Buttons, Werbung mit benutzerdefinierte Zielgruppen, Conversion-Tracking außerhalb von Facebook sowie CRM-Dashboards. Falls Sie sich die Zeit bis dahin verkürzen möchten, können Sie die bisherigen Beiträge nachholen (P.S. Advocatus non calculat): Lesen Sie weiter

Darf Facebook das? Rechtliche Aspekte der Manipulation der Newsfeeds für Wissenschafts- und Werbezwecke

Wir sind es mittlerweile gewohnt, dass Werbung sich uns z.B. bei Facebook anpasst. Aber was wäre, wenn z.B. Facebook uns an die Werbung anpassen würde?

Facebook Newsfeed

Facebook bietet seinen Nutzern nicht gerade üppige Optionen zur Einstellung des Newsfeed-Algorithmus und hält dessen genaue Funktionsweise geheim.

Facebook hat eine Welle der Empörung mit der Meldung ausgelöst, dass für eine wissenschaftliche Studie Newsstreams von ca. 700.000 Nutzern beeinflusst wurden. Eine Woche lang wurde so geprüft, wie sich eine Veränderung der Anzahl positiver oder negativer Posts im Newsfeed auf die Stimmung der Nutzer auswirkt.

Die Studie entspricht natürlich den Begehrlichkeiten der Werbebranche. Bisher werden Streuverluste bei der Werbung gemindert, indem die uns angezeigte Werbung unserem Verhalten und Vorlieben im Netz angepasst wird (sog. Online Behavioral Marketing). Aber stellen Sie sich vor, man könnte die Stimmung der Nutzer an die beworbenen Produkte und Leistungen anpassen.

Aber kann das rechtlich zulässig sein? Diese spannende Frage werde ich in diesem Beitrag beantworten. Lesen Sie weiter