Google Analytics – Anleitung für datenschutzkonforme Nutzung, Mustertext und FAQ

Update 2016 – Anleitung zum rechtssicheren Einsatz von Google Analytics und Vermeidung von Problemen mit Datenschutzbehörden und Abmahnungen

Google Analytics ist das wohl beliebteste Webanalyse-Tool. Sie sollten es jedoch nicht out-of-the-box einsetzen, sondern die besonderen Datenschutzvorgaben beachten.

Das kostenlose Webanalyse-Tool Google Analytics wurde von Datenschutzbehörden schon immer kritisch betrachtet. Viele Datenschützer sehen die „Verfolgung“ der Nutzer über Webseiten hinweg und den Transfer ihrer Daten in die USA als datenschutzwidrig an.

Nachdem sich Google mit den deutschen Datenschutzbehörden 2011 geeinigt hatte, wird dessen zulässiger Einsatz seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum „Safe Harbor„-Datentransfer-Abkommen erneut bezweifelt (s. Beitrag von RA Dr. Carlo Piltz). Das Gericht erklärte das Abkommen für ungültig (s. zu dem Thema meinen Blogbeitrag und den Rechtsbelehrung-Podcast Folge 30).

Seit Juli 2016 wurde jedoch als Nachfolger das neue „Privacy Shield“-Abkommen beschlossen, dem Google beigetreten ist.. Um Google Analytics hinreichend sicher nutzen zu können, reicht das jedoch noch nicht aus, weswegen ich Sie bitte die nachfolgende Anleitung nebst Datenschutzmuster, als auch die FAQ zu beachten. Lesen Sie weiter

Abmahnung wegen fehlerhafter Datenschutzerklärung – Sichern Sie sich ab mit Datenschutz-Generator.de

Wenn Sie noch keine oder unzureichende Datenschutzerklärung haben, sollten Sie das nach dem Urteil des OLG Hamburg sofort ändern. Ansonsten drohen Ihnen Abmahnungen von Konkurrenten.

Datenschutz-Generator.de

Mit unserem Datenschutzgenerator können Sie eine Datenschutzerklärung für Ihre Website oder Ihren Blog erstellen. Warum diese wichtig ist, erfahren Sie in dem folgenden Beitrag

Erheben Sie auf Ihrer Website Daten von Nutzern, indem Sie zum Beispiel Newsletter oder Informationsbroschüren anbieten, Gewinnspiele veranstalten oder sonstige Registrierungsmöglichkeiten bieten? Sind Sie dazu vielleicht noch eine Agentur oder arbeiten mit einer zusammen?

Falls Sie eine dieser Fragen mit ja beantwortet haben, wird Sie das Urteil des OLG Hamburg (Urteil vom 27.06.2013, 3 U 26/12) interessieren, in dem das Gericht urteilte, dass eine Datenerhebung ohne eine ausreichende Datenschutzerklärung wettbewerbswidrig ist und abgemahnt werden kann.

In diesem Beitrag erkläre ich die Hintergründe und gebe Ihnen Ratschläge, wie Sie sich ab jetzt verhalten sollten. Vorneweg: Sollten Sie keine oder nur eine rudimentäre Datenschutzerklärung haben, sollten Sie sofort handeln.

Lesen Sie weiter

Twitter: Vorsicht mit dem Hintergrundbildgenerator von Twilk

Eine an sich sehr schöne Twitterappilkation bietet Twilk. Sie erlaubt es aus den Avataren der Follower ein Hintergrundbild zu erstellen und in das eigene Twitterprofil einzubinden.

Es gibt dabei jedoch ein rechtliches Problem: Alle Fotografien und die meisten Grafiken sind nach dem Urheberrechtsgesetz geschützt und dürfen nicht ohne Zustimmung der Rechteinhaber genutzt werden.

Eine Zustimmung könnte gegebenfalls aus den Twitter-AGB abgeleitet werden. Dort steht im Abschnitt „Your Rights„: