Podcasthinweis: Abmahnbeantworter – Rechtsbelehrung Folge 41

Ist der Abmahnbeantworter eine Hilfe bei Abmahnungen wegen Filesharings oder lediglich eine politische Geste?

rechtsbelehrung_folge_41Wir sprechen über den umstrittenen Abmahnbeantworter und erklären zuvor den aktuellen Stand bei Filesharing-Abmahnungen. Dazu haben wir die die Rechtsanwältin Beata Hubrig (der Mitautorin des Tools) und Rechtsanwalt Niklas Plutte eingeladen.

Viel Spaß beim Zuhören des durchaus kontroversen Gesprächs und ausführliche Shownotes gibt es auf der Website der Rechtsbelehrung: Abmahnbeantworter – Rechtsbelehrung Folge 41 (Jura-Podcast)

Podcasthinweis: Recht für Podcaster – Rechtsbelehrung Folge 40

Alles was Podcaster rechtlich wissen müssen – vom Urheberrecht bis zu Steuern. Mit unserem Gast vom Jurafunk, Rechtsanwalt Stephan Dirks.

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In dieser Folge haben wir uns sehr über den Besuch von Rechtsanwalt Stephan Dirks vom Jurafunk-Podcast gefreut. Gemeinsam haben wir im Rahmen der Folge alle Fragen beantwortet, die wir von unseren Zuhörern erhalten haben.

Dabei ist die Folge nicht nur für alle die selbst Podcasts aufnehmen, sondern für alle die mit Tönen arbeiten relevant. Zu den erläuterten Punkten gehören insbesondere:

  • Urheber- und Leistungsschutzrechte an Musik und allen Audioaufnahmen
  • Impressum und Datenschutz
  • Zitieren von Musik und Audioaufzeichnungen
  • GEMA und GVL
  • Werktitel und Marken
  • Was man bei Gemeinschaftspodcasts vorab im Vertrag regeln sollte
  • Redaktionelle Trennung und Schleichwerbung
  • Besteuerung von Podcasts
  • Jugendschutz

Ich bin mir sicher, dass die Folge für alle eine neue Erkenntnis bereit hält. Und da entsprechend dem Slogan der Rechtsbelehrung „alles was Sie hören gegen Sie verwendet werden kann“ :) empfehle ich hineinzuhören:

Recht für Podcaster – Rechtsbelehrung Folge 40

Viel Spaß!

Podcastreihe zum Inbound-Marketing & Recht bei „Affen on Air“

Vom Impressum über Facebook-Remarketing bis zum E-Mailmarketing – Rechtswissen, das Sie beim Inboundmarketing haben müssen

In dem zum bekannten Affenblog gehörenden Podcast „Affen on Air“ (iTunes) habe ich in drei Folgen erklärt, was Sie rechtlich beim Inbound-Marketing beachten müssen. Dabei gehe ich in dem Interview mit Vladislav Melnik und Gordon Schönwälder nicht nur auf rein rechtliche Aspekte, sondern vor allem auf wirtschaftliche Risiken ein. Denn angesichts der oft unüberschaubaren und nicht eindeutigen Rechtslage, sind Risiken schlicht unvermeidbar und müssen einkalkuliert werden.

Inhalte und Links der einzelnen Folgen der Reihe „Thomas Schwenke im Interview: So wird deine Unternehmensseite wirklich rechtssicher„: Lesen Sie weiter

Podcasthinweis: AdBlocker, Geld und Moral – Rechtsbelehrung Folge 39

In der Rechtsbelehrung entknäulen wir diesmal den rechtlichen Wirrwarr, der nach zahlreichen Gerichtsverfahren gegen AdBlocker entstanden ist.

Rechtlich betrachtet, erinnern AdBlocker (zu deutsch „Werbeblocker“) an einen Eisberg. Während die meisten Nutzer AdBlocker nur als nützliche Werkzeuge zum Schutz gegen Werbebanner wahrnehmen, tobt unter der sichtbaren Oberfläche ein Kampf, bei dem es vor allem ums Geld geht.

Aber was ist es nun, Raubrittertum, Erpressung oder Schutz von Nutzern als ein legitimes Geschäftsmodell? Wir beleuchten die „AdBlock Wars“, welche seit zwei Jahren vor deutschen Gerichten ausgefochten werden.

Viel Spaß beim Zuhören (Shownotes und Links hinter dem Link): AdBlocker, Geld und Moral – Rechtsbelehrung Folge 39

Podcasthinweis: Buchstaben verkaufen – Teil 2 – Rechtsbelehrung Folge 37

Alles was Autoren und ihre Vertragspartner wissen müssen: Von NDAs, Verlagsverträgen, Nutzungsrechten und Vergütung, bis zum Rücktritt wegen gewandelter Überzeugung.

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Im zweiten Teil der „Buchstabenreihe“ sprechen wir über Verlags- und Autorenverträge und warum NDAs oft ineffektiv sind. Wir erläutern die Übertragung von Nutzungsrechten, Nutzungsarten, angemessene Vergütung, Bestsellerparagraphen, Rücktrittsrechte  und welche rechtlichen Fallstricke Autoren sonst erwarten können.

Zuhören lohnt sich, auch wenn Sie selbst (noch) keine AutorIn sein sollten.

Buchstaben verkaufen – Teil 2 – Rechtsbelehrung Folge 37 (Jura-Podcast)

Podcasthinweis: Buchstaben verkaufen – Teil 1 – Rechtsbelehrung Folge 36

Rechtliche Basics, die alle Blogger, Journalisten und Buchautoren beherrschen sollten. ‪#‎Urheberrecht‬, ‪#‎Werktitel‬ ‪#‎Persönlichkeitsrecht‬

In der neuesten Folge der Rechtsbelehrung geht es um Urheberrechte, Werktitel und Persönlichkeitsrechte. Wir erklären rechtliche Basics, die alle Autoren, seien sie Blogger, Journalisten oder Buchautoren, beherrschen sollten. Viel Spaß beim Hören und lernen:

Buchstaben verkaufen – Teil 1 – Rechtsbelehrung Folge 36 (Jura-Podcast)

Linkhaftung – Rechtsbelehrung Folge 32 (Jura-Podcast)

Mit unserem Gast Dr. Ansgar Koreng ergründen wir die Haftung für Hyperlinks und finden statt klarer Regeln, viele Widersprüche in der Rechtsprechung.

Rechtsbelehrung-Logo: Manniac

Als Tim Berners Lee (der als Erfinder des World Wide Web gilt) sein Verständnis von Links niederschrieb, dachte er bestimmt nicht daran, was die Juristen aus diesem simplen technischen Verfahren machen würden. 1997 klang es bei Berners Lee noch so einfach:

The intention in the design of the web was that normal links should simply be references, with no implied meaning.

Knapp 20 Jahre später haben wir uns von dieser simplen Regel, dass Links bloße Verweise ohne implizierte Bedeutung sind, weit entfernt. Allerdings muss man bedenken, dass Tim Berners Lee diese Aussage auf den Link selbst bezog. Die rechtlichen Probleme erwachsen dagegen vor allem aus dem Kontext eines Links. Leider hat der Bundesgerichtshof diesen Umstand nicht verinnerlicht und in seiner neuesten Link-Entscheidung diese folgenschwere Aussage getroffen (BGH, 18.06.2015, Az. I ZR 74/14):

Der Hyperlink erhöht die Gefahr der Verbreitung etwaiger rechtswidriger Inhalte, […]

Auf dieser Grundlage stellte der BGH weiter die folgenden Prinzipien für die Linkhaftung auf:

  1. Wer sich einen Link zu eigen macht, haftet automatisch für die verlinkten Inhalte, als ob es die eigenen wären.
  2. Wer überhaupt einen Link setzt, haftet ab Mitteilung der (potentiellen) Rechtswidrigkeit verlinkter Inhalte oder wenn er die Rechtswidrigkeit hätte selbst erkennen müssen.

Das ist eine sehr vereinfachte Darstellung und vor allem der zweite Punkt hat es in sich. Er bedeutet, wenn jemand auf die  potentielle Rechtswidrigkeit der verlinkten Inhalte hingewiesen wird, die Haftung übernimmt, wenn er den Link nicht entfernt. Die befürchtete Folge ist, dass in der Summe die Meinungsfreiheit leiden wird, weil nicht jeder für einen Link das Risiko einer Klage auf sich nehmen möchte (sog. „Chilling Effects„).

Eine weitere Sorge ist, dass nur Fachjuristen die Kriterien der Linkhaftung werden überblicken können. Wir geben uns trotzdem die größte Mühe die Entscheidung des Bundesgerichtshofs juristisch zu sezieren und herauszufinden, was das oberste Zivilgericht wohl gemeint haben könnte.

Dabei berücksichtigen wir nicht nur klassische Hyperlinks, sondern gehen auch auf eingebettete Inhalte (Embedding/Framing, z.B. von YouTube-Videos in Webseiten) und geteilte Inhalte (Sharing, z.B. von Beiträgen bei Facebook) ein.

Dr. Ansgar Koreng

Unterstützt werden wir von Dr. Ansgar Koreng (TwitterFormularbuch), der als Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei der Kanzlei JBB Rechtsanwälte tätig ist und sich bereits im Rahmen seiner Promotion mit der Zensur im Internet auseinandergesetzt hat. Wir bedanken uns herzlichst für seine Hilfe bei der Entwirrung der Rechtslage.

P.S. Noch bis ca. Mitte Februar läuft unsere Hörerumfrage, die wir in der nächsten Podcastfolge auswerten werden. Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme!

Der Podcast erscheint unter der Creative Commons BY-ND-Lizenz D.h. Sie können ihn selbst unbearbeitet zum Download anbieten, solange Sie diesen Hinweis neben dem Downloadlink platzieren: "Rechtsbelehrung.com Marcus Richter & Thomas Schwenke, CC-BY-ND" - P.S. bei den jeweiligen Podcastfolgen findet sich neben den Audioplayern eine Einbettungsfunktion ("Embed") für Ihren Blog oder Website .

Themenvorschläge, Anregungen, Kritiken, aber auch Komplimente sind in den Beiträgen zu den Folgen oder per Twitter sehr willkommen: @RBL_rfm (Podcast-Account), @monoxyd (Marcus Richter), @thsch (Thomas Schwenke). Unsere Amazon-Wunschlisten für Dankeschönzwecke: (Wunschliste Marcus Richter,Wunschliste Thomas Schwenke). Danke zurück! :)

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Das autonome Auto – Rechtsbelehrung Folge 31 (Jura-Podcast + Hörerumfrage)

Dürfen Autos autonom über Leben über Tod entscheiden? Und wer haftet dann für die verschiedenen Verkehrsverstöße? In der neuesten Podcast-Folge erklären wir, warum die Zukunft selbstfahrender Fahrzeugen nicht nur von der Technik, sondern in großen Teilen auch vom Recht abhängt.

Stellen Sie sich vor, Ihr Auto lenkt lieber Sie gegen einen Baum, als andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Wie fänden Sie das? Sollte das Auto dies entscheiden dürfen? Oder sollten Fahrer vor Fahrtantritt einen passenden „Ethik-Algorithmus“ auswählen können?

Zugegeben, das ist eine zugespitzte Frage. Aber es ist nur einer der vielen rechtlichen und ethischen Knackpunkte selbstfahrender Fahrzeuge, die wir in dieser Folge aufgreifen werden. Dabei müssen wir feststellen, dass die Antworten gar nicht so einfach zu finden sind. Daher freuen wir uns umso mehr auf Ihre Ansichten in den Kommentaren.

Des Weiteren möchten wir in der nächsten, bzw. übernächsten Folge in einer Meta-Folge über die Zukunft der Rechtsbelehrung sprechen, über unsere Abrufzahlen und beantworten auch gerne die Fragen unserer Zuhörer. Vorher möchten wir Sie aber gerne besser kennenlernen und haben dafür eine Hörerumfrage vorbereitet. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie daran teilnehmen:

http://rechtsbelehrung.com/umfrage

Wir danken Ihnen für die Teilnahme und viel Spaß beim Zuhören!

P.S. das Wichtelbild:

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Safe Harbor und Datentransfers – Rechtsbelehrung Folge 30 (Jura-Podcast)

Wie kann man Daten zugleich übertragen, aber nicht übermitteln? Die Antwort auf diese Frage und alles, was Sie über Datentransfers wissen müssen, erfahren Sie in dieser Podcastfolge mit unserem Gast Stephan Hansen-Oest.

rechtsbelehrung_folge_30Wahrscheinlich haben Sie schon von dem Safe Harbor Urteil des EuGH gehört. Wahrscheinlich haben Sie sich auch gefragt, ob es Sie betrifft. Wahrscheinlich haben Sie Erklärungen gelesen und waren hinterher auch nicht viel schlauer. Zugegeben, das Thema ist nicht einfach, aber es betrifft „kleine“ Blogger genauso wie große Unternehmen. Daher müssen wir uns wohl oder übel mit dem Thema auseinandersetzen.

Wir möchten dabei helfen und haben als Gast Stephan Hansen-Oest eingeladen (datenschutz-guru.de, Twitter). Stephan ist Rechtsanwalt und Experte, was den Datenschutz angeht. Vor allem aber kann er das Datenschutzrecht verständlich und praxisbezogen vermitteln.

Dementsprechend erhalten Sie in der Podcastfolge nicht nur alle Hintergründe zu Safe Harbor und Auftragsdatenverarbeitung, Sie lernen auch was man alles zum Thema Datentransfers wissen sollte. Vor allem erhalten Sie eine Einschätzung, wo Risiken drohen und was Sie dagegen unternehmen können.

Viel Spaß beim Zuhören!

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Whistleblowing, Leaks und Landesverrat – Rechtsbelehrung Folge 28 (Jura-Podcast)

Mit unserem Gast Dr. Ulf Buermeyer erklären wir, worauf Journalisten, Blogger und Whistleblower rechtlich achten müssen.

Die Ermittlungen gegen Netzpolitik.org wegen angeblichen Landesverrats zeigten diesen Sommer, mit welcher Härte sich der Staat gegen Whistleblower und Leaks vertraulicher Dokumente wehren kann. Mit dem Entwurf einer Strafvorschrift gegen Datenhehlerei (§ 202d StGB-E) sollen mögliche Leaks in der Zukunft sogar noch weiter eingeengt werden. Der Fall des Landesverrats brachte zudem eine alte Frage wieder in die Diskussion: Warum werden Berufsjournalisten durch das Gesetz anders behandelt als Blogger und andere nicht professionelle Journalisten?

Bild: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Dr. Ulf Buermeyer (Bild: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.)

All diesen spannenden Fragen behandeln wir mit unserem Gast Dr. Ulf Buermeyer (Twitter, Netzpolitik, HRR-Strafrecht), der beruflich als Richter am Landgericht Berlin tätig ist und privat u.a. als Autor auch für Netzpolitik schreibt. Wir bedanken uns für seinen Besuch und die sehr verständlichen Erläuterungen, die sich jeder Journalist und Blogger anhören sollte, bevor er mit Whistleblowern in Kontakt tritt oder Leaks, bzw. Hacks veröffentlichen möchte.

Viel Spaß beim Zuhören und wir freuen uns immer über Themenvorschläge an @RBL_rfm.

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